Archive for Mai 2011

Inci Dirim „Deutsch als Zweitsprache. Ein Fach im Spannungsfeld migrationsgesellschaftlicher Machtverhältnisse“.

23. Mai 2011

„Deutsch als Basis für Integration, bilinguale Schulen, Türkisch als Maturafach: Geht es um das Zusammenleben in Österreich, spielt Sprache eine wichtige Rolle. Inci Dirim – aufgewachsen in einem zweisprachigen Elternhaus in der Türkei – beschäftigt sich an der Universität Wien seit März 2010 mit diesen Themen: Am Institut für Germanistik hat sie die Professur für Deutsch als Zweitsprache inne. In ihrer Antrittsvorlesung am Freitag, 20. Mai 2011, spricht Dirim über „Deutsch als Zweitsprache. Ein Fach im Spannungsfeld migrationsgesellschaftlicher Machtverhältnisse“.“

Am Freitag, den 20. Mai hielt Inci Dirim ihre Antrittsvorlesung der neuen Professur „Deutsch als Zweitsprache“ am Institut für Germanistik der Universität Wien.

Ich hatte Gelegeneheit, an dieser festlichen und beeindruckenden Veranstaltung teil zu nehmen.
Mehr dazu hier.

Ich hoffe, denmächst den Text dieser Vorlesung hier zur Verfügung stellen zu können.

Eiszeit

18. Mai 2011

Eva’s Italienischklasse hat zum Thema: Eis kaufen „fumetti“  (Comics) gezeichnet.
Diese stellten sie unseren voXmi-Kindern mit leeren Sprechblasen zur  Verfügung.
Kreativ und in vielen Sprachen füllten diese unsere Kinder wieder aus.
Nachdem diese lustvolle Arbeit erledigt war, gings auf ins Eisgeschäft ums Eck. Der Eisverkäufer, mit italienischem Touch aber doch nicht aus Italien konnte diesem multikulturellem Ansturm in den unterschiedlichsten Sprachen perfekt Paroli bieten.

voXmi Kinder diskutieren über Mehrsprachigkeit

18. Mai 2011

Mehrsprachigkeit in Europa
6. Mai 2011, Zoom Kindermuseum

Im Rahmen des Europatages des Museumsquartiers lud EDUCULT zu einer Diskussionsveranstaltung ins „Europa Cafe“ im Zoom Kindermuseum ein.

Auch wir, die voXmi Schüler/innen und Lehrer/innen der Erlgasse waren  unter den Gästen.

Unter der Moderation von Dr. Michael Wimmer diskutierten am Podium HR Dr. Franz Schimek vom Europabüro des Wiener Stadtschulrates, Mag. Zwetelina Ortega vom Verein Wirtschaft für Integration und die Preisträger des „Sag’s Multi“ Redewettbewerbes Sonja Zguem, Jisha Abraham und Ali Yardic.

Wie präsent und „behirnt“ Vielsprachigkeit  bei unseren voXmi Kindern ist bewiesen sie, indem sie sich ohne lange zu zögern, sofort in die Diskussion einmischten und  selbsticher und mit vielen Diskussionsbeiträgen am Podium Platz nahmen.

Warum sprechen so viele Menschen Englisch und so wenige Engländer andere Fremdsprachen? Bin ich Türke, auch wenn ich in Österreich geboren bin? Und warum haben Türken und Kurden immer wieder Probleme miteinander? Meine Familie ist zwar aus Serbien, aber wir sprechen zu Hause weder Deutsch noch Serbisch, sondern Vlasi. Es ist wichtig, dass wir die Sprache, die wir von unseren Eltern gelernt haben, perfekt lernen. Muttersprachenunterricht ist manchmal mühsam, aber es lohnt sich.

Stolz konnte ich feststellen, dass voXmi Früchte trägt: Die Kinder sind sich ihrer zusätzlichen Kompetenzen vollkommen bewusst und wissen diese zu nutzen und ihr Wissen über Mehrsprachigkeit auch zu kommunizieren.

voXmi Seminar im Mai

18. Mai 2011

Am Samstag, den 7. Mai 2011, fand in Wien das letzte Modul unserer voXmi Fortbildungsseminarreihe für dieses Schuljahr statt.

voXmi Lehrer/innen, die schon an den vorhergehenden Seminaren in der Steiermark und in Wien teilgenommen hatten, berichteten von den Aktivitäten in ihren voXmi Klassen. Wir hielten Rückschau und dokumentierten in den jeweiligen Jahresberichten  Erfolge, Erfahrungen und Stolpersteine.

Frau Springsitz (Uni Wien)  berichtete von der ersten Ergebnissen der Evalutation der voXmi Schulen.

Ein kleiner Ausflug in die Literatur* und eine Türkisch-Lektion mit unserer Kollegin  Ebru Seker-Alber gestaltet rundeten den voXmi Tag ab.

Voller neuer Ideen und Pläne schauen wir ins dritte voXmi Jahr.

* vorgestellte Litertur

Schwarzkopf

17. Mai 2011

Gestern  abend war ich mit einigen meiner Italienischschüler/innen (5. Klasse) im Kino: Schwarzkopf. Schon vor einer Woche hatte ich den Film gesehen und danach gab es auch die Gelegenheit mit dem Regisseur, Arman T. Rihari, zu diskutieren. Der  Film hat mich so begeistert,  dass ich im Unterricht davon erzählte. Spontan entschlossen wir uns, ihn gemeinsam anzuschauen.

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voXmi im Informatikunterricht der ersten Klasse

2. Mai 2011

Nächsten Sonntag ist Muttertag. Deshalb erstellten wir in der Informatikstunde Muttertagskarten. Die Schüler/innen waren begeistert bei der Arbeit. Ein besonderer Motivationsschub für die Kinder mit anderer Erstsprache war der Hinweis, dass wir die Karten möglichst persönlich gestalten wollen und natürlich in der Sprache schreiben, die zu Hause gesprochen wird oder auch zwei- oder mehrsprachig.

Für alle, die sich beim Verfassen nicht so sicher waren, hatte gleich ein Schüler einen guten Tipp: „Es gibt im Internet eine Seite, wo man ganz einfach Wörter und Texte übersetzen kann!“ Diese Seite zeigte er auch gleich allen anderen und wir entdeckten gemeinsam die Möglichkeit, einen Text ganz schnell in eine andere Sprache zu übersetzen. Bei aller Begeisterung über diese vielen Sprachen mit den oft fremden Buchstaben stellten wir aber auch fest, dass die Übersetzungen nicht perfekt sind, sondern dass dahinter ja nur eine Maschine bzw. ein Programm steckt und kein Mensch. Trotzdem war es sehr praktisch sich von diesem Internetdienst helfen zu lassen und alle waren schlussendlich stolz auf ihre Produkte. Denn neben der kleinen Überraschung für die Mütter haben wi in der Stunde auch digitale Kompetenzen gelernt, z. B. wie man ein Hintergrundbild und unterschiedliche Formen in eine Datei einfügt und Text hineinchreiben kann.

Da ich selbst bei den meisten Übersetzungen nicht helfen konnte, werden wohl noch Fehler in den Muttertagskarten erhalten geblieben sein, aber ich hoffe, dass die Mütter darüber hinwegsehen werden, wenn sie am Sonntag die Karten bekommen werden.

Hier zwei Beispiele: