Archive for März 2013

Interkomprension – romanische Sprachen

26. März 2013
flickr cc
Die Società Dante Alighieri Salzburg hat im Rahmen von zwei EU-Projekten im Programm für Lebenslanges Lernen an der Realisierung einer Internetseite ganz besonderer Art mitgewirkt. Die Site heißt Babelweb und bietet Lernenden und Native-Speakern die Möglichkeit, Texte, Videos, Audiodateien, selbstgezeichnete comics u.s.w. auf Italienisch, Französisch, Spanisch und anderen romanischen Sprachen zu posten oder zu kommentieren.

Das wirklich einzigartige an www.babel- web.eu ist, dass die Beiträge sprachlich ungetrennt vorkommen. Man kann etwa eine Reisebeschreibung, ein Rezept oder ein Gedicht auf Französich mit einem Kommentar auf Italienisch, zwischen einem spanischen und einem portugiesischen Text finden. Lernende machen dadurch die Erfahrung, dass sie durch ihre Kenntnisse in einer Sprache, auch andere verstehen (und leichter lernen) können. Das Prinzip der Interkomprehension wird somit praktisch umgesetzt.

Experten aus Schule, Hochschule und Erwachsenenbildung haben die Seiten so konzipiert, dass sie für jede Altersstufe attraktiv sein können. Die User merken nicht, dass sie in einer Lernumgebung sind, Lehrer und Fachleute finden auf einer Extraseite Leitfäden zur Web 2.0 Sprachdidaktik. Die Nutzung ist kostenlos.

Babelweb ist ein internationales Bildungsprojekt in sechs Sprachen, hat aber einen starken Österreich-Bezug. Initiiert wurde es 2007 von Christian Ollivier – damals noch Leiter des Sprachenzentrums der Universität Salzburg. Während dieser später das Projekt von der französischen Universität La Réunion aus leitete, betreuten in Salzburg die Società Dante Alighieri und die Fachhochschule die italienische bzw. die spanische Fassung. Das Folgeprojekt Babelweb.Pro, von der Fachhochschule Salzburg beantragt, wird von Giorgio Simonetto (Società Dante Alighieri Salzburg) koordiniert. Eine Salzburger Werbeagentur (Rauchmann & Rauchmann) betreut das Layout. Die Fachhochschule Joanneum Graz bringt ihre langjährige Erfahrung mit EU- Projekten ein. Das BMUKK sowie Stadt und Land Salzburg unterstützen das Projekt.

Spezielle Infos für Lehrer/innen finden Sie unter:
http://www.babel-web.eu/insegnanti/
oder presseberichte unter:
http://www.babel-web.eu/babelweb-pro-2/pubblicazioni/

London – Sehenswürdigkeiten in der 2a

24. März 2013

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Am 21.02.2013 führten wir ein kleines voXmi –Projekt in der 2a während der Englisch Stunde durch.
Das Thema war  Sehenswürdigkeiten in London.

Unsere Aufwärmübung war ein Brainstorming an der Tafel, wo die SchülerInnen die Londoner Sehenswürdigkeiten aufschrieben. Die Klasse war sehr fleißig.
Danach nahmen die Schüler/innen im Zweierteam einen Laptop und stiegen in die Moodle-Plattform ein. Dort fanden sie ihren Arbeitsauftrag.

„Recherchiere im Internet! Benenne die Londoner Sehenswürdigkeiten in deiner „Herzsprache“!

Folgende Seiten könnten dir helfen:

www.wikipedia.com

http://london.sehenswuerdigkeiten-online.de/

zB: Tower Bridge: Tower híd – Ungarisch
Westminster Abbey: westminsteri apátság – Ungarisch“

Die Klasse arbeitete sehr fleißig. Sie benutzen folgende „Herzsprachen“: Spanisch, Türkisch, Weißrussisch, Kroatisch, Tschechisch und DeutschJ

Schüler/innen der voXmi Schulen Sechshauserstraße, Johann Hofmannplatz und Erlgasse in den Haag

24. März 2013

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(die Joho Insel)

Seit 2011 kreieren die Schüler/innen von sieben europäischen Schulen (von Sizilien bis Finnland, von 6 bis 18 Jahre alt) im Rahmen eines Comeniusprojektes Artefakte (Texte, Bilder, Präsentationen, Audios, Videos) zu Themen, die sie selbst bestimmt haben. (siehe )

Jede Partnerschule hat auf ihrer 3D Insel einen Marktplatz, ein Museum und eine besondere regionale Sehenswürdigkeit gebaut, das heißt,  modelliert.  Am  eigenen Marktplatz der L3D-Welt werden die zuvor  ein einem gemeinsam Moodle gesammelten, von Schüler/innen der jeweiligen Schulen erstellten Artefakte zum Kauf angeboten; im eigenen Museum werden die auf den Inseln der Partnerschulen ersteigerten, gekauften, getauschten Kunstwerke zur Schau gestellt. Wer wird Ende des Schuljahres das schönste Museum haben?

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voXmi am Bundes-Blindeninsitut Wien – kulinarischer Zugang zur Mehrsprachigkeit mit Hörproben

10. März 2013

Voxmi_Rezeptschneiden

Vor ca. einem halben Jahr hat uns Erika Hummer von voXmi erzählt. Die Funken ihrer Begeisterung sind auf uns übergesprungen und somit sind wir mittendrin interkulturelles Lernen an unserer Schule zu implementieren.

Bis dato wussten wir, dass viele Schülerinnen und Schüler mit anderen Erstsprachen als Deutsch an unserer Schule sind, jedoch wurde dies in den letzten Jahren nicht wirklich evaluiert. Die Schülerinnen und Schüler der Polytechnischen Schule als Hauptträger des Projektes „Voneinander und miteinander Sprachen lernen und erleben“ erhoben in einem ersten Schritt mittels Fragebogen die Erstsprachen unserer Jugendlichen.

Wir stellten fest, dass es bei unseren 65 befragten Schülerinnen und Schülern 11 verschiedene Erstsprachen gibt – ein überraschendes Ergebnis, da wir nicht mit so vielen verschiedenen Sprachen gerechnet haben. 40% unserer Jugendlichen haben eine andere Erstsprache als Deutsch. Stark vertreten ist die türkische Sprache, gefolgt von serbisch und bosnisch.

Diagramm_Mehrsprachigkeit

Da Sprache natürlich eng mit Essen verknüpft ist, haben sich die Schülerinnen und Schüler der PTS entschlossen, einfache Landesgerichte in ihrer Muttersprache zu recherchieren – eine gewisse Herausforderung vor allem für die männlichen Schüler, die sich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie mit einem Rezept in ihrer Muttersprache auseinandergesetzt hatten. Alle haben ein tolles Rezept gefunden, dieses aufgenommen und in der Folge mit dem Programm Audacity geschnitten.

Hier ein paar Hörgenüsse, für alle die der tschechischen, serbischen und kroatischen Sprache mächtig sind und Lust am Kochen haben.

Šopska salata

Vdolky

Kren Pita

Unser kulinarisches Sprachenprojekt endet natürlich nicht hier, die Schülerinnen und Schüler werden in den nächsten Wochen die Kochlöffel schwingen und ihre Rezepte nachkochen. Wie es ihnen dabei gehen wird, erfahren Sie in Kürze.