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ABC-Books

25. Juni 2013

voXmi-Projekt in KPG (Konstruktiv produktives Gestalten)

 Im KPG-Unterricht wurden ein voXmi-Projekt zum Thema Buchbinden und Illustration über mehrere Wochen durchgeführt. Zuerst bekam jeder Schüler, jede Schülerin die Aufgabe, ein kleines Buch zu binden (Fadenbindung). Danach wählte jeder eine Sprache aus (im Idealfall die eigene Erstsprache). Aufgabe war es, ein Alphabet-Buch in dieser Sprache zu gestalten, sprich zu jedem Buchstaben im jeweiligen Alphabet sollte ein Wort ausgewählt bzw. im Internet gesucht werden und dazu sollte eine ganze  Seite künstlerisch gestaltet werden (Zeichnung oder Collage). Ein Augenmerk wurde auch auf die passende Schrift (Lehrplanbezug Typographie) gelegt. Zu folgenden Sprachen wurden Bücher gestaltet: Serbisch, Kroatisch, Türkisch, Spanisch, Italienisch, Griechisch und Ungarisch.

Die Schüler/innen waren mit großem Eifer bei der Sache und die Resultate können sich sehen lassen!

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Ein Zeichendiktat der anderen Art

17. April 2013

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In einer Supplierstunde kam uns die Idee, ein Zeichendiktat in verschiedenen Sprachen durchzuführen.  Die Gruppe bestand aus Schüler/innen, die aus drei verschiedenen Klassen zusammengewürfelt waren und sich nicht besonders gut kannten. Es erschien uns auch eine gute Übung, um sich besser kennen zu lernen und sich selbst für anderen präsentieren zu lernen.

Ein Schüler, eine Schülerin sollte den anderen eine Geschichte oder eine Beschreibung einer Landschaft, Situation etc. erzählen, wobei diese das Gehörte zeichnerisch darstellen sollten. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die Schüler/innen für das Diktat ihre Erstsprache benutzen sollten. Die Schüler/innen mussten also nicht nur zeichnen, sondern sich auch auf die Erzählung konzentrieren und den Inhalt erraten. Danach wurde verglichen, was die einzelnen Schüler/innen gezeichnet haben und was wirklich erzählt worden war. Teilweise konnten die Schüler/innen dank einiger Wörter, die sie verstanden, die Geschichte nachvollziehen, teilweise kamen sehr skurrile Ergebnisse heraus. Den Schüler/innen hat diese Übung sehr viel Spaß gemacht. Erzählt wurde auf Englisch, Türkisch, Arabisch und Chinesisch. Für uns war es faszinierend zu sehen, mit welcher Begeisterung die Schüler/innen mit anderer Erstsprache Geschichten erfunden und erzählt haben.

Als weitere Übung war noch die Verbalisieren und Visualisieren von Redewendungen in verschiedenen Sprachen geplant, das ging sich jedoch leider zeitlich nicht mehr aus, da wir anstatt zwei Stunden nur eine Stunde zur Verfügung hatten. Die Schüler/innen sollten zuerst Redewendungen des eigenen Landes suchen und aufschreiben. Hier bietet sich auch die Arbeit mit dem Internet sehr gut an. Danach sollten die Schüler/innen im Plenum die Redewendung in ihrer Erstsprache und mit pantomimischer Untermalung präsentieren. Die anderen Schüler/innen sollten raten, was die jeweilige Redewendung bedeutet. Die Redewendungen könnten auch aufgenommen werden, in der Erstsprache und auf Deutsch. Danach wäre es auch interessant, Redewendungen der verschiedenen Länder miteinander zu vergleichen. Interessante Fragestellungen in diesem Kontext wären zum Beispiel: Welche Redewendungen gibt es in mehreren Ländern/Sprachen? Was ist ähnlich, was ist ganz anders?

Zum Abschluss könnten die Redewendungen noch bildhaft ausgedrückt (Visualisieren von Redewendungen) werden. Dieses Projekt wird voraussichtlich im April in einer 2. Klasse ausprobiert!

Berufsorientierung in der 4a mit voXmi

17. April 2013

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Am 11.02.2013 besuchten wir die 4a während der Geographie Stunde. Die Klasse hatte das Thema Berufsorientierung und dazu haben wir uns einige Übungen in Bezug auf die Mehrsprachigkeit ausgedacht.

Nachdem die 4a das Projekt voXmi bereits kannte, haben wir die Stunde gleich mit einer Vorstellungsrunde begonnen, wobei die SchüleInnenr ihre „Herzsprache“ benutzt haben. Außer ihrem Namen haben sie ihren Wunschberuf in der „Herzsprache“ verraten – zum Beispiel „Je m’appelle Lisa et je voudrais devenir enseignante“.Robertnek hívnak. Pingpong edzö szeretnék lenni.“

Danach starteten wir die Laptops und wir stiegen in Moodle ein. Die SchülerInnen suchten ihren Arbeitsauftrag und begannen die Recherchearbeit zu zweit. Sie waren sehr begeistert und motiviert. Die fertigen Arbeitsblätter wurden teilweise auf die Moodle-Plattform hochgeladen.

Es war eine tolle Stunde mit der 4aJ

Ein Teil des Arbeitsauftrages: (more…)

London – Sehenswürdigkeiten in der 2a

24. März 2013

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Am 21.02.2013 führten wir ein kleines voXmi –Projekt in der 2a während der Englisch Stunde durch.
Das Thema war  Sehenswürdigkeiten in London.

Unsere Aufwärmübung war ein Brainstorming an der Tafel, wo die SchülerInnen die Londoner Sehenswürdigkeiten aufschrieben. Die Klasse war sehr fleißig.
Danach nahmen die Schüler/innen im Zweierteam einen Laptop und stiegen in die Moodle-Plattform ein. Dort fanden sie ihren Arbeitsauftrag.

„Recherchiere im Internet! Benenne die Londoner Sehenswürdigkeiten in deiner „Herzsprache“!

Folgende Seiten könnten dir helfen:

www.wikipedia.com

http://london.sehenswuerdigkeiten-online.de/

zB: Tower Bridge: Tower híd – Ungarisch
Westminster Abbey: westminsteri apátság – Ungarisch“

Die Klasse arbeitete sehr fleißig. Sie benutzen folgende „Herzsprachen“: Spanisch, Türkisch, Weißrussisch, Kroatisch, Tschechisch und DeutschJ

Bewegung und Sport

24. Juni 2012

Nachdem wir mit der Klasse bereits im Jänner ein interessantes voXmi-Projekt im Unterricht „Bewegung und Sport“ durchgeführt hatten, bekamen wir im März erneut die Möglichkeit, Bewegung mit Sprache in dieser Klasse zu verbinden. Die heterogene Gruppe bietet sich einerseits sehr gut für voXmi-Projekte an, andererseits sind die Mädchen der zwei zweiten Klassen sehr sprachinteressiert und motiviert und haben keinerlei Hemmungen, ihre Erstsprache im Unterricht zu nutzen.

Zum Einstieg wählten wir das Spiel „Wasser, Feuer und Erde“ auf verschiedenen Sprachen. Kurz zur Erklärung: Bei Feuer müssen die SchülerInnen auf die Sprossenwände klettern, bei Wasser auf zwei im Turnsaal verteilte Turnmatten springen und bei Erde müssen sie sich auf den Boden legen. Wir wollten dieses Spiel in verschiedenen Sprachen spielen, um die SchülerInnen aktiv in den Unterricht zu integrieren und ihren verschiedenen Erstsprachen die Wertschätzung zu vermitteln, die sie verdienen.

Kollegin Mühl startete das Spiel auf Ungarisch, danach wurde abgestimmt, welche Sprachen folgen würden. Die SchülerInnen waren sehr begierig darauf, die Kommandos in ihrer Erstsprache zu geben. Leider konnten wir nicht alle Sprachen nehmen, hatten wir doch ein dichtes Programm vorbereitet. Eine Schülerin gab die Anweisungen auf Spanisch, eine andere auf ???

Wichtig war es, die drei Wörter in der jeweiligen Sprache einige Mal laut vorzusprechen und zu wiederholen, bevor mit dem Spiel gestartet wurde. Durch die vielen Wiederholungen blieben die Wörter jedoch sehr gut im Gedächtnis haften und die SchülerInnen, die Kommandos gaben, kamen einmal in den Genuss, „Lehrer“ zu spielen.

Nach ca. 20 Minuten stoppten wir das Spiel und gingen zur nächsten Aufgabe über. Die SchülerInnen mussten sich in zwei Gruppen aufteilen und zwei völlig idente Hindernisläufe aufbauen. Dazwischen bauten wir jeweils zwei Sprachenstationen auf. Bei der ersten hatten wir ein Arbeitsblatt mit „Guten Tag“ auf 20 verschiedenen Sprachen vorbereitet. Jede Schülerin musste nun ein Wort mit der richtigen Sprache verbinden, beispielsweise „Bonjour“ mit Französisch. Bei der zweiten Station lagen 20 verschiedene Kärtchen  mit dem Wort „Apfel“ auf verschiedenen Sprachen. Daneben lagen 20 Kärtchen mit den jeweiligen Sprachen.  Auch hier mussten die Schülerinnen Wörter zu Sprachen zuordnen. Die zwei Kärtchen mit Wort und Sprache musste jede ins Ziel mitnehmen. Am Schluss gab es drei Punkte zu erreichen: 1 Punkt für die schnellste Zeit, ein Punkt für die erste Station und ein Punkt für die zweite Station (bei gleich vielen richtigen Antworten bekamen beide Gruppen einen Punkt). Kollegin Pirngrupper, die Sportleherin, hatte selten eine so leise Turnstunde erlebt, waren die SchülerInnen doch so auf Hindernislauf und Sprachenzuordnen konzentriert, dass sie dabei ganz auf das „Lärmen“ vergaßen.  Am Wichtigsten war jedoch, dass die SchülerInnen riesigen Spaß am Projekt hatten und die Zeit wie im Fluge verging. Dieses Projekt zeigt, wie gut sich voXmi im Sportunterricht integrieren lässt!!

Theater aus dem Sack

24. Juni 2012

VoXmi-Projekt im Englischunterricht

Klasse: 1C

Zeitraum: März 2012

Dauer: 1 DS

Da in dieser Klasse einige SchülerInnen in ihrer Freizeit dem Theaterspielen nachgehen und die Klasse über einen hohen Bewegungsdrang verfügt, überlegten wir uns, im Zuge des Englischunterrichts ein Theaterprojekt zu machen. Wir bereiteten verschiedene Wörter vor, die wir in Nomen, Verben,  Adjektive und englische Wörter unterteilten.

Als Einstieg führten Kollegin Mühl und ich ein kurzes Theaterstück auf, wobei Kollegin Mühl nur Ungarisch sprach und ich ihr auf Steirisch den Weg zum nächsten McDonald’s erklärte. Wir wollten den SchülerInnen so etwaige Hemmungen nehmen und ihre Motivation zum Schauspielern wecken.  Ferner diente das Schauspiel in unseren Erstsprachen dazu, die SchülerInnen ihrerseits zum Verwenden ihrer Erstsprachen zu animieren. Unser kurzes Theaterstück wurde von den SchülerInnen mit großer Begeisterung aufgenommen.

Nach diesem lustigen Einstieg teilten wir die SchülerInnen mithilfe von Bonbons gleichen Geschmacks in Gruppen auf (fünf verschiedene Geschmacksrichtungen mit jeweils der gleichen Anzahl).  Insgesamt waren 25 SchülerInnen an diesem Tag anwesend. Danach musste jeder Schüler, jede Schülerin jeweils ein Nomen, ein Verb, ein Adjektiv und ein englisches Wort ziehen.  Jede Gruppe hatte somit 20 Wörter, mit Hilfe derer sie sich ein kurzes Theaterstück überlegen sollten. Wir stellten den SchülerInnen ein Sortiment aus verschiedenen Requisiten, von Brillen, über Schals zu Kleidungsstücken, zusammen.  Die SchülerInnen verteilten sich im eigens dafür gemieteten Festsaal – sollten sie doch eine Bühne zur Verfügung haben – und starteten ohne Zögern und motiviert in die Arbeit.  Kollegin Zauner, Kollegin Mühl und ich standen den SchülerInnen helfend zur Seite, ohne sie jedoch zu sehr beeinflussen zu wollen, da es uns sehr wichtig war, dass die SchülerInnen kreativ und selbstbestimmt agieren konnten. Wir animierten sie lediglich dazu, ihre jeweilige Erstsprache in das Stück einzubauen. Nach 45 Minuten versammelten sich alle und die Gruppen durften nacheinander ihr Stück auf der Bühne vorführen.  Auffallend war dabei die große Disziplin und Aufmerksamkeit des Publikums. Niemand wurde ausgelacht oder aufgezogen.  Die Theaterstücke waren sehr lustig und kreativ und nicht nur die SchülerInnen, sondern auch wir Lehrer hatten unseren Spaß daran. Einige SchülerInnen bauten  zu unserer großen Freude neben Englisch auch ihre Erstsprache (ein Mädchen redete Afghanisch, ein Junge Arabisch etc.) ein.

In einer abschließenden Feedbackrunde hatten die SchülerInnen die Möglichkeit,  ihre Eindrücke, Vorschläge und Wünsche für nachfolgende Projekte zu äußern. Das Echo war durchwegs sehr positiv und die SchülerInnen bekundeten ihren Wunsch nach Wiederholung des voXmi-Projekts. Für das nächste Mal würden sie sich nur mehr Requisiten und mehr Zeit wünschen.

Ein großer Dank von unserer Seite gilt unserer Kollegin Martina Zauner, die uns zwei Englischstunden überlassen hat und mit ihrer großen Begeisterung und Ruhe sehr am Gelingen des Projekts beigetragen hat.

VoXmi – Beispiel für eine Einführungsstunde

24. Juni 2012

Im Laufe des Schuljahrs hat sich immer wieder gezeigt, wie wichtig es für die ersten Klassen ist, sich mit ihrer Mehrsprachigkeit auseinander zu setzen. Die 10 bis 11-jährigen SchülerInnen zeichnen sich zudem durch ihre große Motivationsbereitschaft und Begeisterungsfähigkeit aus. Frühe Auseinandersetzungen mit Mehrsprachigkeit wirken sich auch enorm positiv auf den Bildungsweg der SchülerInnen aus, vor allem in Hinblick auf Ausbildung und Stärkung des Selbstbewusstseins sowie auf die Identitätsentwicklung von Kindern mit anderer Erstsprache.

Aus diesem Grund haben wir uns eine Einführungsstunde für die 1. Klasse überlegt, die wir an der voXmi-unerprobten 1B im Fach Deutsch getestet haben.

Zu Beginn wird eine kurze Einführung zu den Themen voXmi und Mehr- bzw. Vielsprachigkeit gemacht. In einer kurzen Vorstellungsrunde haben die SchülerInnen mit anderer(en) Erstsprache(n) die Möglichkeit, sich ihrer Erstsprache oder einer Fremdsprache vorzustellen. Erstaunlich war für uns die Beobachtung, dass sich fast alle SchülerInnen in ihrer Erstsprache oder auf Englisch, Französisch und Italienisch als Fremdsprachen  vorgestellt haben. Deutsch war definitiv unterrepräsentiert.

In einem gemeinsamen Brainstorming an der Tafel wurden die verschiedenen Sprachen, die in der Klasse gesprochen wurden, sowie Sprachen, die die SchülerInnen noch lernen möchten, evaluiert. Interessant war, dass die SchülerInnen teilweise nicht gewusst hatten, welche Sprachen in ihrer Klasse gesprochen wurden. Das hohe Sprachenrepertoire wurde von den SchülerInnen als sehr positiv bewertet.

Zum Abschluss wurden Sprachenbiographien erstellt und an der Tafel präsentiert und kurz besprochen.

Falls noch Zeit übrig bleibt, könnte man noch ein kurzes Sprachenspiel einbauen (SchülerInnen lernen ihren Klassenkollegen Arm, Kopf, Bauch und Bein in ihrer Erstsprache. Nach mehrmaligem Wiederholen müssen die SchülerInnen auf das richtige Körperteil zeigen, wenn sie eines der Wörter hören.

Die SchülerInnen der 1B waren sehr motiviert und interessiert und haben uns eingeladen, in einer Mathematikstunde ein voXmi-Projekt zu machen.

Werwolf-Spiel – VoXmi-Experiment in der Religionsaufsicht

15. April 2012

Im Zuge der Religionsaufsicht der 4.Klassen (30 SchülerInnen) wagten wir ein VoXmi-Experiment mit einer sehr heterogenen Gruppe und erstmals außerhalb des Unterrichts. Während der Religionsaufsicht dürfen sich die SchülerInnen normalerweise selbstbestimmt beschäftigen und aus diesem Grund waren wir anfangs sehr unschlüssig und skeptisch, ob wir genügend SchülerInnen zur aktiven Mitwirkung am VoXmi-Projekt motivieren könnten.

Einige SchülerInnen hatten in den Wochen zuvor des Öfteren das Werwolf-Spiel gespielt. Wir wollten uns nun ihre Interessen zu Nutzen ziehen, und das Werwolf-Spiel zu einer mehrsprachigen Aktivität umformen. Die Teilnahme am Spiel war freiwillig!

Wir wählten neun Sprachen aus (Englisch, Kroatisch, Türkisch, Serbisch, Italienisch, Spanisch, Ungarisch, Französisch, Polnisch) und bereiten die Spielkärtchen mit den Rollen in allen neun Sprachen vor. Die Rollen für das Spiel sind folgende: Werwolf (3x), Seherin, Amor, Bauer, Mädchen, Liebespaar, Hexe

Der Spielleiter wurde für jede Runde neu gewählt. Dieser/Diese durfte die Sprache für die folgende Runde auswählen. Einige SchülerInnen gaben die gesamten Anweisungen in ihrer Erstsprache. Interessant waren die Wortähnlichkeiten bzw. Wortunterschiede der Sprachen. So heißt beispielsweise Amor in jeder Sprache Amor. Werwolf heißt wiederum auf Polnisch wilkolak, auf Kroatisch vokudlak und auf Italienisch mannaro etc.

Die SchülerInnen nahmen zu unserer Freude (und zu unserem Erstaunen) zahlreich am Spiel teil und hatten großen Spaß daran.  Für uns war es faszinierend, die SchülerInnen in ihrer Erstsprache agieren zu sehen. Wir konnten die SchülerInnen so aus einer anderen Perspektive erleben und anders kennen lernen. Wir haben uns auch sehr gefreut, dass so viele SchülerInnen freiwillig mitgespielt haben.

Werwolf-Spielanleitung

Schrift und Sprache – VoXmi im Kunstunterricht

15. Februar 2012

Der November stand heuer in der Feldgasse ganz im Zeichen der Schrift. Im BE-Unterricht der 1C Klasse hatten wir uns bereits ausgiebig mit dem Thema Schrift beschäftigt. Im voXmi-Unterricht sollte nun Schrift mit Sprache verbunden werden, neue Perspektiven vermittelt werden und neue Erkenntnisse gewonnen werden.

Nachdem wir den SchülerInnen das voXmi-Projekt näher vorgestellt hatten, sollten sie als Einstieg ihre individuelle Sprachenbiographie erstellen.

Als nächste Aufgabe durften die SchülerInnen einen „Font“ (=Schrift) ihrer Handschrift erstellen (http://www.yourfonts.com/). Die SchülerInnen gingen mit großer Begeisterung an die Sache, war doch die Vorstellung, ihre eigene Handschrift am Computer nutzen zu können, eine immense Motivation. Die ausgefüllten Arbeitsblätter mit den handgeschriebenen Buchstaben wurden eingescannt , um die Computerhandschrift zu generieren.

Danach beschäftigten wir uns mit verschiedenen Alphabeten. Die SchülerInnen bekamen die Aufgabe, in Partnerarbeit die Alphabete (Ungarisch, Russisch und Arabisch) der jeweiligen Sprache zuzuordnen. In einem nächsten Schritt wollten wir die SchülerInnen in Aktion bringen. Wir hatten die Namen aller SchülerInnen auf Chinesisch, Japanisch und Arabisch vorbereitet. Die SchülerInnen wurden nun dazu angehalten, ihren Namen in den verschiedenen Sprachen zu schreiben. Es war beeindruckend, mit welcher Genauigkeit und Begeisterung manche SchülerInnen an die Sache gingen. Die Ergebnisse auf A4 wurden zum Schluss auf der Tafel präsentiert.

Die Arbeit mit der Klasse hat wahnsinnigen Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf nachfolgende Projekte!!