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voXmi erhält das Europäische Siegel für Innovativen Sprachunterricht (ESIS)

16. November 2013

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Im Rahmen der Interpädagogika in Graz wurde voXmi am 14.11.2013 mit dem Europäischen Sprachinnovationssiegel (ESIS) ausgezeichnet.

Sektionschef Kurt Nekula (BMUKK) und Sektionschef Elmar Pichl (BMWF) überreichten  die ESIS-Zertifikate und das Preisgeld . Rektorin Mag.a Dr.in Elgrid Messner, Mag.a Dagmar Gilly, Mag. Franz Riegler und ich (Erika Hummer) haben im Namen des gesamten voXmi Teams den Preis übernommen und sind stolz auf diese Auszeichnung.

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voXmi ist unter den Preisträgern, weil – wie leicht auf dieser, unserer Homepage ersichtlich –  innovativer Sprachunterricht und die Beschäftigung mit allen an unseren Schulen gesprochenen Sprachen mit Unterstützung der digitalen Medien ein Schwerpunkt des Projektes ist.

Der ESIS-Wettbewerb ist von der EU ins Leben gerufen worden und zeichnet Organisationen aus, die innovative und beispielgebende Projekte im Bereich des Lehrens und Lernens von Sprachen durchführen. In Österreich wird der ESIS-Wettbewerb vom Österreichischen Sprachen-Kompetenz-Zentrum im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur und der EU-Nationalagentur “Lebenslanges Lernen” in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung durchgeführt. Der Themenschwerpunkt 2013 war “Sprachenlernen 2.0 – IT und Soziale Medien im Sprachenunterricht”.

 
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Die Entstehung der Sprachen

30. Mai 2013

Eine Erfolgsgeschichte – wie sie leider viel zu selten passiert!

21. Mai 2013

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Im Juni 2011 hat S. ihren Bachelor abgeschlossen, vor einem Monat haben wir auf ihren Magister  in Slavistik angestoßen. Derzeit schreibt S. an ihrer Masterarbeit in Transkultureller Kommunikation an der Uni Wien (Englisch, BKS), lernt nebenbei noch Türkisch…
Wir sind stolz auf sie!

Artikel aus der Zeitschrift: Romano Centro, Juni 2011

Englisch: Vom Feind zum Freund, zum zukünftigen Beruf
Der schulische Werdegang eines Lernhilfekindes

Als Janeta (Name von der Redaktion geändert) vor 12 Jahren in die Hauptschule kam, hatte sie massive Probleme in Englisch und Mathematik. Ein Freund der Familie machte sie auf das Lernhilfeangebot von Romano Centro aufmerksam. In der Zwischenzeit hat Janeta maturiert, studiert Transkulturelle Kommunikation und Slawistik, gibt selbst Nachhilfe und arbeitet nebenbei auch noch in einem Museum.

Knapp vor Redaktionsschluss hat sie das Bachelorstudium der Transkulturellen Kommunikation abgeschlossen.

Mehr ab Seite  12 : Romano Centro Artikel-4

Englischsprachige Kühe muhen anders als Kühe in Italien ;)

4. Mai 2013

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Im Musikunterricht in der ersten Klasse steht in der kommenden Woche der „Karneval der Tiere“ von Saint-Saens am Programm. Am Donnerstag fand eine voXmi-Musikstunde statt, die  die Schüler/innen auf dieses Thema neugierig machen sollte, aber auch zeigen sollte, wie sprachsensibler Unterricht und interkulturelles Lernen in allen Fächern Raum finden kann.

Ich beschreibe hier einfach den Stundenablauf. Das Thema war: Auch Tiere sprechen mehrere Sprachen- englischsprachige Kühe muhen anders als Kühe in Italien.

1. Hörbeispiel:  Pulcino Pio  (In den Liedern in unterschiedlichen Sprachen piepsen die Küken, Schnattern die Gänse, muhen die Kühe…. auch unterschiedlich… warum???)

2. Auch wir sagen oft dasselbe, es klingt unterschiedlich… warum? Hat das vielleicht mit den Sprachen zu tun, die wir sonst noch sprechen? (Die Kinder erzählen stolz, welche Sprachen sie außer Deutsch noch können.)

3. (Tier)Laut, Klang, Geräusch, Lärm, Ton… was bedeutet das. Kennen wir dies Ausdrücke auch in anderen Sprachen und wenn uns nicht ganz klar ist, was das wirklich bedeutet, was diese fürs Verstehen des Faches Musik so wichtigen Wörter wirklich heißen, wen fragen wir? Vielleicht den Google Übersetzer? Den Deutsch Lehrer? NEIN… den Musiklehrer. Wir fragen und diskutieren so lange, bis wir alle wissen, was dies Worte bedeuten und finden sie vielleicht auch in unserer Erstsprache…

4. Ich zeigen den Kindern die Website mit den Tierlauten, wir hören uns verschiedene an und diskutieren, warum Nationalfahnen und Sprachen nicht wirklich zusammenpassen.

5. Arbeitsblatt aus der ösz KSE Sprachenpraxisrehe, Nr. 3.9 , Seite 69 : In Dreiergruppen wird diskutiert und notiert: Was was fällt Euch auf.

6. Spiel: die Kärtchen mit mehrsprachigen Tierlauten (siehe oben, Arbeitsblatt S. 68)  für Kühe, Schweine und Hähne werden ausgeteilt und die Kinder gackern, muhen und grunzen in vielen Sprachen, gehen in der Klasse herum und suchen Ihresgleichen.

7. Und zum Abschluss mache ich die Kinder darauf aufmerksam, dass auch mit Instrumenten Tierlaute nachgemacht werden und mache sie auf die  nächste Stunde neugierig, mit einem kurzen Youtube zum Königlichen Marsch der Löwen.

Und die Glocke läutet und die Schüler der 1B brüllen wie die kleinen Löwen… (nach ausdrücklicher Aufforderung!)

War eine heitere Stunde für uns alle!

Interkulturalität und Mehrsprachikgeit (IKM) in der schulischen Praxis, Graz 2013

23. April 2013

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Vom 18.-20. April fand  – diesmal an der Pädagogischen Hochschule Steiermark, Graz – zum siebenten Mal das IKM Bundessminar statt. Etwa 100 Kollge/innen aus allen Bundesländern und Schultypen nahmen an  Vorträgen und Workshops teil und tauschten sich rege aus.
Etwa 20 Teilnehmer/innen kamen aus unserem  österreichweiten voXmi Netzwerk. Wie bei jeder ähnlichen Veranstaltung treffen sich vor und nach der Tagung die voXmi Lehrer/innen aus der Steiermark und Wien jeweils für einen Halbtag zum Gedankenaustausch und zu Planung und  Fortbildung zu voXmi -spezifischen Themen.
Auch in unserem Team begegnen sich Lehrer/innen aller Schultypen (VS, NMS, HS, AHS, Muttersprachenlehrer/innen)  auf Augenhöhe und arbeiten und lernen voneinander und miteinander.
Und wie jedes Mal  gab es auch diesmal einen Einblick in eine neue Sprache. Jaqueline Eddaoudi führte uns in die Geheimnisse des Arabischen ein.
Unsere voXmi Schwerpunktthemen sind derzeit unsere neue Homepage und ein Curriculum für voXmi- Lehrer/innen. Danke an alle Teilnehmenden für die konstruktive Zusammenarbeit.
Ein großes Dankeschön an  die Kolleginnen Ursula Mauric und Katharina Lanzmaier-Ugri, die Martina Huber-Kriegler und mich in Wien und Graz regional unterstützen.
Und Danke an Dagmar Gilly vom Bundeszentrum Interkulturalität, Migration und Mehrsprachigkeit an der PH Steiermark, die voXmi bei dieser Tagung einen so prominenten Platz eingeräumt hat.

 

Interkomprension – romanische Sprachen

26. März 2013
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Die Società Dante Alighieri Salzburg hat im Rahmen von zwei EU-Projekten im Programm für Lebenslanges Lernen an der Realisierung einer Internetseite ganz besonderer Art mitgewirkt. Die Site heißt Babelweb und bietet Lernenden und Native-Speakern die Möglichkeit, Texte, Videos, Audiodateien, selbstgezeichnete comics u.s.w. auf Italienisch, Französisch, Spanisch und anderen romanischen Sprachen zu posten oder zu kommentieren.

Das wirklich einzigartige an www.babel- web.eu ist, dass die Beiträge sprachlich ungetrennt vorkommen. Man kann etwa eine Reisebeschreibung, ein Rezept oder ein Gedicht auf Französich mit einem Kommentar auf Italienisch, zwischen einem spanischen und einem portugiesischen Text finden. Lernende machen dadurch die Erfahrung, dass sie durch ihre Kenntnisse in einer Sprache, auch andere verstehen (und leichter lernen) können. Das Prinzip der Interkomprehension wird somit praktisch umgesetzt.

Experten aus Schule, Hochschule und Erwachsenenbildung haben die Seiten so konzipiert, dass sie für jede Altersstufe attraktiv sein können. Die User merken nicht, dass sie in einer Lernumgebung sind, Lehrer und Fachleute finden auf einer Extraseite Leitfäden zur Web 2.0 Sprachdidaktik. Die Nutzung ist kostenlos.

Babelweb ist ein internationales Bildungsprojekt in sechs Sprachen, hat aber einen starken Österreich-Bezug. Initiiert wurde es 2007 von Christian Ollivier – damals noch Leiter des Sprachenzentrums der Universität Salzburg. Während dieser später das Projekt von der französischen Universität La Réunion aus leitete, betreuten in Salzburg die Società Dante Alighieri und die Fachhochschule die italienische bzw. die spanische Fassung. Das Folgeprojekt Babelweb.Pro, von der Fachhochschule Salzburg beantragt, wird von Giorgio Simonetto (Società Dante Alighieri Salzburg) koordiniert. Eine Salzburger Werbeagentur (Rauchmann & Rauchmann) betreut das Layout. Die Fachhochschule Joanneum Graz bringt ihre langjährige Erfahrung mit EU- Projekten ein. Das BMUKK sowie Stadt und Land Salzburg unterstützen das Projekt.

Spezielle Infos für Lehrer/innen finden Sie unter:
http://www.babel-web.eu/insegnanti/
oder presseberichte unter:
http://www.babel-web.eu/babelweb-pro-2/pubblicazioni/

Schüler/innen der voXmi Schulen Sechshauserstraße, Johann Hofmannplatz und Erlgasse in den Haag

24. März 2013

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(die Joho Insel)

Seit 2011 kreieren die Schüler/innen von sieben europäischen Schulen (von Sizilien bis Finnland, von 6 bis 18 Jahre alt) im Rahmen eines Comeniusprojektes Artefakte (Texte, Bilder, Präsentationen, Audios, Videos) zu Themen, die sie selbst bestimmt haben. (siehe )

Jede Partnerschule hat auf ihrer 3D Insel einen Marktplatz, ein Museum und eine besondere regionale Sehenswürdigkeit gebaut, das heißt,  modelliert.  Am  eigenen Marktplatz der L3D-Welt werden die zuvor  ein einem gemeinsam Moodle gesammelten, von Schüler/innen der jeweiligen Schulen erstellten Artefakte zum Kauf angeboten; im eigenen Museum werden die auf den Inseln der Partnerschulen ersteigerten, gekauften, getauschten Kunstwerke zur Schau gestellt. Wer wird Ende des Schuljahres das schönste Museum haben?

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Interkulturelles Lernen

26. Januar 2013

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Geographie: 1. Klasse. 1. Stunde am Dienstag mit Professor Fichtinger in der Erlgasse
Eine multilinquale Klasse, Österreicher mit vielen „Extras“
Sprachkompetenzen in Deutsch, Arabisch, Polnisch, Serbisch, Kroatisch, Türkisch, Chinesisch, Englisch…
Thema aus dem Lehrplan: die Wüste

Die Erlgasse ist eine voXmi Schule. Ich unterrichte in einer unverbindlichen Übung das Fach „voXm“, das heißt VOneinander und MIteinander Sprachen lernen, sämtliche Sprachkompetenzen unsere Schüler/innen besonders zu pflegen, interkulturelles Lernen zu erleben und die digitalen Medien zur Unterstützung zu nutzen.
voXmi sollte aber in der ganzen Schulen das Unterrichtsprinzip „Interkulturelles Lernen“ beleben.  Unsere Frau Direktor unterstützt meine Idee, Kolleg/innen Teamtachingstunden mit interkulturellem Schwerpunkt anzubieten. Jede Schulstufe, jedes Fach und jeder Inhalt (aus dem Lehrplan) sind geeignet, interkulturelles Lernen einzubinden. Meine Erfahrungen stelle ich den Kolleg/innen gerne zur Verfügung und unterstütze sie während einer gemeinsamen Stunde.

Die Geographiestunde ist folgendermaßen abgelaufen:

In einem Brainstorming erinnerten sich die Schüler/innen an den Film über die Wüste, den sie in der vorhergehenden Stunde gesehen hatten. Begriffe, die ihnen dazu eingefallen sind,  wurden auf Zetteln notiert, diese dann „geclustert“. Schon hatten wir ein Sammlung von Schlüsselwörtern zum Thema Wüste. Es galt nun, mit dem Schlüsselwort einen Satz zu bilden, und den meiner Großmutter, meinem Opa, meiner Tante zu sagen. In der Sprache, die sie/ er versteht. Aus dieser kurzen Aktivität ergaben sich spannende Diskussionen:

  • Gemeinsamkeiten der Sprachen, wie werden sie geschrieben, was finden wir in anderen, uns bekannten Sprachen wieder, wie unterschiedlich sind die Laute…
  • Manchmal wissen wir nicht, wie ein bestimmtes  Wort in der Sprache, die wir zu Hause auch sprechen, heißt; manchmal fehlt uns das deutsche Wort
  • Wir haben hier an der Schule eine gemeinsame Sprache, und manchmal nutzen wir komplizierte Worte, aber eigentlich wissen wir (auch wenn wir Deutsch als Erstsprache gelernt haben) nicht genau, was sie bedeuten – wer kann uns da helfen (auch das iPad, das am Tisch liegt) ?
  • Gerade zu diesem Thema (Wüste) gibt es Kinder, die aus eigener Erfahrung oder aus Erzählungen der Eltern sehr viel zu berichten wissen..
  • Vielfalt  unserer Sprachen und kuluturellen Hintergründe ist ein Schatz, den wir in unseren Stunden mit Neugier und Respekt nutzen

Wir haben viel voneinander gelernt und eine lebendige, bunte – und wieder einmal viel zu kurze – Stunde erlebt.

Apropos bunt? Die Farbe „indigo“ hat uns besonders gefallen: Prof. Fichtinger hat zwei Schüler/innen einen echten, indigoblauen Tuarek-Turban aufgesetzt.

voXmi Tagung in Wien, Jänner 2013

24. Januar 2013

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Добрый день!

Mit der Teilnahme an der von der Wiener Arbeitkammer organisierten Tagung «Baustelle  Mehrsprachigkeit»  begannen am Mittwoch, den 23. Jänner 2013,  unsere voXmi Tage mit etwa 20 Teilnehmer/innen aus Wien und der Steiermark.

Themen wie Mehrsprachigkeit in Strafvollzug, bei Ämtern, in der Medizin, in der Berufsbildung u.v.m. haben uns deutlich gezeigt, dass die «babylonische Sprachenvielfalt» nicht nur an unseren Schulen eine Herausforderung ist.  Mehrsprachigkeit schon an den Schulen als besondere Kompetenz zu pflegen liegt aber zweifellos zum Großteil in unseren (Lehrer/innen-) Händen.

Am Donnerstag waren wir voXmi-Lehrer/innen in der Schulerstraße (1. Wiener Bezirk) unter uns. Wie jedes Mal beginnt die gemeinsame Arbei am Morgen mit einem kurzen Sprachkurs: Nachdem wir ja in Ungarisch, Türkisch, Kroatisch, Italienisch…. schon perfekt sind, führte uns diesmal Ursula Mauric in die Geheimnisse des Russischen ein. Was uns einerseits nicht allzu schwer fiel, weil wir schon am Vorabend in einem Georgischen Restaurant darauf eingestimmt wurden und uns Ursula sehr schnell zum Singen eines bekannten russischen Liedes motivierte.

Die Runde «Aktuelle voXmi Aktivitäten an unserer Schule» war wieder spannend, vielfältig und anregend.  Vom Sprachkurs bis zur Mode, vom Essen bis zum Reisen, international, schulübergreifend, Audio, Video, Nachmittatsunterricht, Blindenschule, integrierter Teamunterricht, textiles Werken, Geschichte, Biologie, Informatik, Theater, Spracherhebung, Märchen, Sprachförderung, Musik : Nur einige Stichworte einer faszinierenden Vielfalt von Aktivitäten und Projekten an unseren voXmi-Schulen. Es muss nicht erwähnt werden, dass gerade dieser Austausch jeder/jedem von uns wieder eine Menge an Motivation und neuen Ideen beschert.

Ein Workshop zum Arbeiten im Blog und in Moodle und  die Diskussion über den Entwurf der neuen Homepage rundeten den  Vormittag ab.

Gleich nach der Mittagspause präsentierten vier Schulen 44!!! Entwürfe von Kindern zum neuen voXmi Logo. Der Gewinner / die Gewinnerin des Wettbewerbes wird in den nächsten Tagen feststehen.

Migration, Mehrsprachigkeit, Begriffe, Einstellungen und sensibler Umgang damit, waren ein Thema des von Katharina Lanzmaier Ugri gestalteten Nachmittags. Es galt unser theoretisches Wissen wieder aufzufrischen. Mit einem musikalischen Einstieg und dem Weltspiel waren wir alle mitten in der Thematik.

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An dieser Stelle ein großes Dankeschön  allen Teilnehmer/inne/n. Das voXmi Projekt ist  schon längst zu einem Netzwerk geworden, das Miteinander und Voneinander  Lernen aktiv lebt.

An dieser Stelle möchte ich «uns» Koordinator/innen noch einmal vorstellen:

Kathatarina Lanzmaier-Ugri (Koord. Steiermark), Ursula Mauric (Koord. Wien), Martina Huber-Kriegler und Erika Hummer (Gesamtkoordination).

Homepages mit Materialien
* Sprachennetzwerk Graz www.sprachennetzwerkgraz.at
* INUMIK – Tipps zum Umgang mit Mehrsprachigkeit des ÖSZ für Vereine
* Kiesel ÖSZ – Kinder entdecken Sprachen – fertige Stundenbilder zu Einführung in die Welt der Sprachen
* multilingual.uni-graz (Sprachbeschreibungen, Geschichten, Sprachkarten, Projekte, … Sprachenlandschaft Deluxe – kostenlose Wanderausstellung)
* CHAWID – Jeder Unterricht ist auch ein Sprachunterricht! Kostenlos Download von überarteiten Materialien www.schule.at
* Josef Leisen – «Sprachförderung» speziell für DaZ (sehr praktikabel von 1. Klasse bis zu Matura)
* Gemeinsam mit mehr Sprachen leben (zum Download – Material für Erwachsene – Spiele, Memories, Literaturtips)
* www.schule-mehrsprachig.at

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Nach dem Weg fragen

16. Januar 2013

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In unserer Kompetenzstunde in der 2. Klasse NMS (15 SchülerInnen, davon 4 mit deutscher Muttersprache) beschäftigten wir uns mit diesem Thema, da es im Englischunterricht gerade aktuell ist.

Zum Einstieg begannen wir mit einem PC und Beamer mit dieser Seite >>  🙂

Lustig fanden meine SchülerInnen das deutsche Deutsch. Eine Schülerin saß am PC, gemeinsam fanden wir die richtigen Antworten vom Lückentext. Danach hörten wir uns die Beschreibung mit dem Stadtplan an. Aus 4 verschiedenen Lösungsvorschlägen fanden wir beim 2. Versuch den richtigen.

Danach begannen wir mit der Partnerarbeit. Ich fand für den Englischunterricht dieses tolle PDF-Dokument.

Mein tschetschenisches, türkisches, rumänisches und „serbo-bosnisches“ Team erhielten die Seiten 25 und 26: 2 Stadtpläne, wobei bei einem der Weg eingezeichnet war, der dem Partner / der Partnerin in der Muttersprache anzusagen war und eingezeichnet werden musste.

Die anderen Teams bekamen die Seite 22 aus dem Dokument: Hier gab es Hilfestellungen zu einem Dialog, um den Weg zum Zoo zu finden. (Bedanke dich. Bestätige die Wiederholung. Wünsche einen schönen Tag.).

Vor der Klasse sprachen die SchülerInnen die Dialoge und Wegbeschreibungen. Auf einen muttersprachlichen Dialog folgte ein deutscher. Für die guten Leistungen gab es viel Applaus.

Zum Abschluss schauten wir uns noch das 5-minütige Video an, das sofort als französisch erkannt wurde und für einen gelungenen Abschluss sorgte.

Michaela Frieß, NMS Dr. Renner Graz