Archive for the ‘Projekt’ Category

Schüler/innen der voXmi Schulen Sechshauserstraße, Johann Hofmannplatz und Erlgasse in den Haag

24. März 2013

Bildschirmfoto 2013-03-24 um 17.53.12

(die Joho Insel)

Seit 2011 kreieren die Schüler/innen von sieben europäischen Schulen (von Sizilien bis Finnland, von 6 bis 18 Jahre alt) im Rahmen eines Comeniusprojektes Artefakte (Texte, Bilder, Präsentationen, Audios, Videos) zu Themen, die sie selbst bestimmt haben. (siehe )

Jede Partnerschule hat auf ihrer 3D Insel einen Marktplatz, ein Museum und eine besondere regionale Sehenswürdigkeit gebaut, das heißt,  modelliert.  Am  eigenen Marktplatz der L3D-Welt werden die zuvor  ein einem gemeinsam Moodle gesammelten, von Schüler/innen der jeweiligen Schulen erstellten Artefakte zum Kauf angeboten; im eigenen Museum werden die auf den Inseln der Partnerschulen ersteigerten, gekauften, getauschten Kunstwerke zur Schau gestellt. Wer wird Ende des Schuljahres das schönste Museum haben?

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Erfolgreiche Einreichung eines voXmi-Projekts am BRG Kepler Graz im Rahmen von „Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance!“

18. Januar 2013
Projektarbeit
Projektarbeit

Nachdem wir uns am BRG Kepler zu Beginn des letzten Schuljahres entschlossen hatten, an der Projektausschreibung “Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance!” teilzunehmen, waren wir sehr motiviert, als unser Projekt auch als förderungswürdig ausgewählt wurde. Noch größer war aber unsere Freude, als wir nach dem Projektabschluss im Sommer auch eine Auszeichnung des bm:ukk dafür erhielten.

Mittlerweile ist auch eine Kurzbeschreibung unserer Arbeit in der Projektdatenbank auf der Homepage http://www.schule-mehrsprachig.at einsehbar:

Online-Bilderlexikon: Voneinander und miteinander lernen – Schüler/innen erstellen für Schüler/innen schul- und klassenübergreifend Lernmaterialien

Als Schulleiter freue ich mich natürlich auch über diese Auszeichnung, noch mehr aber über die begeisterten Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Projektarbeit und den dabei spürbaren Mehrwert durch Mehrsprachigkeit.

Aufgrund der positiven Erfahrungen an der eigenen Schule möchte ich deshalb alle anderen Projektschulen ermuntern auch selbst solche Projekte in Angriff zu nehmen. Im Vergleich zu anderen Projekten ist zudem die Arbeit für die Einreichung und Projektdokumentation nicht allzu groß.

Live -online lesson Sechshaus Helsinki 22.11.2012

14. Januar 2013

stella

The first three months of this school term we did the following task concerning our Comenius project. We’ve invented a mascot for our school, described it in different languages and  explained it in these languages to our friends in Helsinki, who have drawn pictures following our descriptions.

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Building Bridges to Sicily

17. November 2012

Vom 23.-26.Oktober waren Schüler/innen und Lehrer/innen aus der Siltamäki Schule in Helsinki Gäste der Scuola Media San Biagio in Vittoria. Auch Kolleginnen der Comenius-voXmi Partnerschule Johann Hofmannplatz und ich (voXmi GRG Erlgasse) verbrachten drei Tage in Vittoria. Die Schüler/innen arbeiteten wieder gemeinsam am Building Bridges Projekt, wir Lehrerinnen koordinierten uns während eines gemeinsamen Arbeitsvormittages und setzten Schritte für die neuen Aktivitäten. Inzwischen sind wir alle schon recht zusammen gewachsen. Immerhin arbeiten wir nun schon das vierte Jahr zusammen. Nicht nur die Schüler/innen sondern auch wir Lehrer/innen profitieren sehr von der länderübergreifenden Kooperation.

Drei Wochen später gab es im Gymnasium Erlgasse ein virtuelles Treffen auf den 3D Inseln unter den Architekten der VS Johann Hofmannplatz, der KMSI Sechshaus und des GRG Erlgasse und unserem Couch Lodewijk aus den Haag. Schüler lehren Schüler: das bewährte System des voneinander und miteinander Lernens und Gestaltens ist ein Kernthema dieses voXmi-Comeniusprojektes. Diesmal hatten wir auch Zaungäste der Universität Wien (DAZ Studentinnen der Germanistik).

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Comeniusmeeting in Helsinki

30. Oktober 2012

Vom 18.- bis 22. September besuchten wir,  gemeinsam mit einem Kollegen in Sachen voXmi und Comenius mit sechs Schüler/innen des GRG Erlgasse/Wien, die Siltamäki Comrehensive School in Helsinki.

Einige unter den Lesern können sich sicher noch an die Direktorin, Anna Mari Jaatinen erinnern; sie hat in Fiss ein Workshop zu holistischem Lernen geleitet und so manchen Abend musikalisch mitgestaltet .

Das Projekt, an dem sieben Schulen unterschiedlichen Typs und Kinder im Alter von sechs bis 18 heißt: Building Bridges and Creating Networks.

Je eine finnische, hollänidische, sizilianische und tschechische Schule sind mit drei Wiener voXmi Schulen vernetzt (VS, HS, AHS).

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VoXmi – Beispiel für eine Einführungsstunde

24. Juni 2012

Im Laufe des Schuljahrs hat sich immer wieder gezeigt, wie wichtig es für die ersten Klassen ist, sich mit ihrer Mehrsprachigkeit auseinander zu setzen. Die 10 bis 11-jährigen SchülerInnen zeichnen sich zudem durch ihre große Motivationsbereitschaft und Begeisterungsfähigkeit aus. Frühe Auseinandersetzungen mit Mehrsprachigkeit wirken sich auch enorm positiv auf den Bildungsweg der SchülerInnen aus, vor allem in Hinblick auf Ausbildung und Stärkung des Selbstbewusstseins sowie auf die Identitätsentwicklung von Kindern mit anderer Erstsprache.

Aus diesem Grund haben wir uns eine Einführungsstunde für die 1. Klasse überlegt, die wir an der voXmi-unerprobten 1B im Fach Deutsch getestet haben.

Zu Beginn wird eine kurze Einführung zu den Themen voXmi und Mehr- bzw. Vielsprachigkeit gemacht. In einer kurzen Vorstellungsrunde haben die SchülerInnen mit anderer(en) Erstsprache(n) die Möglichkeit, sich ihrer Erstsprache oder einer Fremdsprache vorzustellen. Erstaunlich war für uns die Beobachtung, dass sich fast alle SchülerInnen in ihrer Erstsprache oder auf Englisch, Französisch und Italienisch als Fremdsprachen  vorgestellt haben. Deutsch war definitiv unterrepräsentiert.

In einem gemeinsamen Brainstorming an der Tafel wurden die verschiedenen Sprachen, die in der Klasse gesprochen wurden, sowie Sprachen, die die SchülerInnen noch lernen möchten, evaluiert. Interessant war, dass die SchülerInnen teilweise nicht gewusst hatten, welche Sprachen in ihrer Klasse gesprochen wurden. Das hohe Sprachenrepertoire wurde von den SchülerInnen als sehr positiv bewertet.

Zum Abschluss wurden Sprachenbiographien erstellt und an der Tafel präsentiert und kurz besprochen.

Falls noch Zeit übrig bleibt, könnte man noch ein kurzes Sprachenspiel einbauen (SchülerInnen lernen ihren Klassenkollegen Arm, Kopf, Bauch und Bein in ihrer Erstsprache. Nach mehrmaligem Wiederholen müssen die SchülerInnen auf das richtige Körperteil zeigen, wenn sie eines der Wörter hören.

Die SchülerInnen der 1B waren sehr motiviert und interessiert und haben uns eingeladen, in einer Mathematikstunde ein voXmi-Projekt zu machen.

Werwolf-Spiel – VoXmi-Experiment in der Religionsaufsicht

15. April 2012

Im Zuge der Religionsaufsicht der 4.Klassen (30 SchülerInnen) wagten wir ein VoXmi-Experiment mit einer sehr heterogenen Gruppe und erstmals außerhalb des Unterrichts. Während der Religionsaufsicht dürfen sich die SchülerInnen normalerweise selbstbestimmt beschäftigen und aus diesem Grund waren wir anfangs sehr unschlüssig und skeptisch, ob wir genügend SchülerInnen zur aktiven Mitwirkung am VoXmi-Projekt motivieren könnten.

Einige SchülerInnen hatten in den Wochen zuvor des Öfteren das Werwolf-Spiel gespielt. Wir wollten uns nun ihre Interessen zu Nutzen ziehen, und das Werwolf-Spiel zu einer mehrsprachigen Aktivität umformen. Die Teilnahme am Spiel war freiwillig!

Wir wählten neun Sprachen aus (Englisch, Kroatisch, Türkisch, Serbisch, Italienisch, Spanisch, Ungarisch, Französisch, Polnisch) und bereiten die Spielkärtchen mit den Rollen in allen neun Sprachen vor. Die Rollen für das Spiel sind folgende: Werwolf (3x), Seherin, Amor, Bauer, Mädchen, Liebespaar, Hexe

Der Spielleiter wurde für jede Runde neu gewählt. Dieser/Diese durfte die Sprache für die folgende Runde auswählen. Einige SchülerInnen gaben die gesamten Anweisungen in ihrer Erstsprache. Interessant waren die Wortähnlichkeiten bzw. Wortunterschiede der Sprachen. So heißt beispielsweise Amor in jeder Sprache Amor. Werwolf heißt wiederum auf Polnisch wilkolak, auf Kroatisch vokudlak und auf Italienisch mannaro etc.

Die SchülerInnen nahmen zu unserer Freude (und zu unserem Erstaunen) zahlreich am Spiel teil und hatten großen Spaß daran.  Für uns war es faszinierend, die SchülerInnen in ihrer Erstsprache agieren zu sehen. Wir konnten die SchülerInnen so aus einer anderen Perspektive erleben und anders kennen lernen. Wir haben uns auch sehr gefreut, dass so viele SchülerInnen freiwillig mitgespielt haben.

Werwolf-Spielanleitung

Frühlingsfest im Elterncafe

28. März 2012

voXmi hat in diesem Schuljahr Elternarbeit als Schwerpunktthema. Vier nahe beieinander liegende Schulen, die Volksschulen Ortnergasse, Johann Hofmann Platz, die kooperative Mittelschule mit  Informatikschwerpunkt Sechshauser Straße und das Gymnasium Erlgasse, also vier Schulen in angrenzenden Wiener Bezirken,  haben ein  multikulturelles Frühlingsfest  geplant.

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Building Bridges – Creating Networks – Frühlingsmeeting 2012

28. März 2012

Vom 13. bis 17. März 2012 wurden Brücken zwischen Helsinki, den Haag, Vittoria und Znojmo und Wien gebaut. Unser Frühjahrscomeniustreffen zum Projket „Building Bridges – Creating Networks“ (siehe auch hier) mit dem Schwerpunkt 3D Modellierung, fand Dienstag bis Donnerstag zeitgleich für die Schüler/innen der KMSI Sechshauser Straße, des GRG Erlgasse und des Gymnázium Dr. Karla Polesného Znojmo  , für die Schüler/innen Siltamäen ala-asteen koulu Volksschule in Helsinki  und der Volksschule Johann Hofmannplatz in Wien statt. Unsere Trainerinnen, Schüler/innen des Haags Montessori Lyzeums mit ihrem Lehrer Robert und Lode, dem Active Worlds und True Space Experten und ständigen Betreuer unserer Architekten, pendelten zwischen Znojmo und Wien um die Workshops zu betreuen und die Schüler/innen in der 3D Modellierung zu schulen.

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„Willkommen“ am BRG Kepler Graz

10. Februar 2012

Am 27. Jänner 2012 wagte sich die voXmi-Gruppe unserer Schule mit ihrem ersten Projekt an die (Schul-)Öffentlichkeit des BRG Kepler: Nach langen Gesprächen über unsere eigenen Sprachbiographien beschlossen wir, für unsere Schule ein klares Signal zu setzen: Jeder Mensch, der das BRG Kepler betritt, soll mit einer Botschaft begrüßt werden, die klar macht, dass Vielfalt bei uns willkommen ist.

Auf zwei Flächen von knapp je 2 Quadratmetern kurz nach dem Haupteingang brachten wir Tafeln mit Ausdrücken für „Willkommen“ in allen 28 offiziell an unserer Schule vorhandenen „Mutter“- Sprachen an.

Schon die Erstellung der dafür erforderlichen Liste war abenteuerlich, stellte sich doch heraus, dass es offenbar zwei Gruppen von Sprachen gibt: jene, die auf offiziellen Dokumenten als „Erst-“ oder „Alltagssprachen“ genannt werden, und eine ganze Reihe „inoffizieller“ Sprachen, die – aus welchen Gründen auch immer – verschwiegen werden. Diese werden zwar gesprochen, scheinen aber in keinem Dokument auf.

Für diesen ersten Schritt haben wir uns entschlossen, nur die „offiziellen“ Sprachen zu verwenden, und uns der Thematik der „verborgenen“ Sprachen in einem Folgeprojekt zu widmen.

Spannend waren Details, wie etwa die Tatsache, dass es in manchen Sprachen zwar männliche und weibliche Formen dieses Begriffes gibt, aber keine Einigkeit darüber herrscht, wie es mit der „Genderthematik“ in den betroffenen Ländern aussieht. Oder auch die Tatsache, dass man beispielsweise in Ägypten zwar „arabisch“ spricht und schreibt, die entsprechende Form von Sprechern aus anderen arabischen Ländern aber als „falsch“ (und nicht als regionale Variante) eingestuft wird.

Bei der praktischen Umsetzung waren Geschick und Geduld unserer Schülerinnen gefragt: Plexiglastafeln wurden mit den bedruckten Folien beklebt, mit Schlüsselringen verbunden und zwischen je zwei Säulen unserer Aula aufgehängt.

Kulinarisch unterstützt wurde unsere Präsentation durch ein kleines Buffett mit Köstlichkeiten verschiedener Herkunft (von Indien über Japan und Albanien bis Georgien). Mit dem beiliegenden Folder sollten die Besucher und Interessierten über die Intention unseres Projektes informiert werden.

Die Reaktion der Besucher unseres „Tages der offenen Tür“ war äußerst positiv, und so freuen wir uns schon auf den nächsten Schritt: wir wollen einen Fragebogen entwerfen, mit dem wir in die Klassen gehen können, um mehr über die „inoffiziellen“ Sprachen und den Grund für ihr „Schattendasein“ zu erfahren.

Mag. Gertraud Mocharitsch
Mag. Monika Propst-Yüce