Archive for the ‘Schule’ Category

ABC-Books

25. Juni 2013

voXmi-Projekt in KPG (Konstruktiv produktives Gestalten)

 Im KPG-Unterricht wurden ein voXmi-Projekt zum Thema Buchbinden und Illustration über mehrere Wochen durchgeführt. Zuerst bekam jeder Schüler, jede Schülerin die Aufgabe, ein kleines Buch zu binden (Fadenbindung). Danach wählte jeder eine Sprache aus (im Idealfall die eigene Erstsprache). Aufgabe war es, ein Alphabet-Buch in dieser Sprache zu gestalten, sprich zu jedem Buchstaben im jeweiligen Alphabet sollte ein Wort ausgewählt bzw. im Internet gesucht werden und dazu sollte eine ganze  Seite künstlerisch gestaltet werden (Zeichnung oder Collage). Ein Augenmerk wurde auch auf die passende Schrift (Lehrplanbezug Typographie) gelegt. Zu folgenden Sprachen wurden Bücher gestaltet: Serbisch, Kroatisch, Türkisch, Spanisch, Italienisch, Griechisch und Ungarisch.

Die Schüler/innen waren mit großem Eifer bei der Sache und die Resultate können sich sehen lassen!

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Englischsprachige Kühe muhen anders als Kühe in Italien ;)

4. Mai 2013

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Im Musikunterricht in der ersten Klasse steht in der kommenden Woche der „Karneval der Tiere“ von Saint-Saens am Programm. Am Donnerstag fand eine voXmi-Musikstunde statt, die  die Schüler/innen auf dieses Thema neugierig machen sollte, aber auch zeigen sollte, wie sprachsensibler Unterricht und interkulturelles Lernen in allen Fächern Raum finden kann.

Ich beschreibe hier einfach den Stundenablauf. Das Thema war: Auch Tiere sprechen mehrere Sprachen- englischsprachige Kühe muhen anders als Kühe in Italien.

1. Hörbeispiel:  Pulcino Pio  (In den Liedern in unterschiedlichen Sprachen piepsen die Küken, Schnattern die Gänse, muhen die Kühe…. auch unterschiedlich… warum???)

2. Auch wir sagen oft dasselbe, es klingt unterschiedlich… warum? Hat das vielleicht mit den Sprachen zu tun, die wir sonst noch sprechen? (Die Kinder erzählen stolz, welche Sprachen sie außer Deutsch noch können.)

3. (Tier)Laut, Klang, Geräusch, Lärm, Ton… was bedeutet das. Kennen wir dies Ausdrücke auch in anderen Sprachen und wenn uns nicht ganz klar ist, was das wirklich bedeutet, was diese fürs Verstehen des Faches Musik so wichtigen Wörter wirklich heißen, wen fragen wir? Vielleicht den Google Übersetzer? Den Deutsch Lehrer? NEIN… den Musiklehrer. Wir fragen und diskutieren so lange, bis wir alle wissen, was dies Worte bedeuten und finden sie vielleicht auch in unserer Erstsprache…

4. Ich zeigen den Kindern die Website mit den Tierlauten, wir hören uns verschiedene an und diskutieren, warum Nationalfahnen und Sprachen nicht wirklich zusammenpassen.

5. Arbeitsblatt aus der ösz KSE Sprachenpraxisrehe, Nr. 3.9 , Seite 69 : In Dreiergruppen wird diskutiert und notiert: Was was fällt Euch auf.

6. Spiel: die Kärtchen mit mehrsprachigen Tierlauten (siehe oben, Arbeitsblatt S. 68)  für Kühe, Schweine und Hähne werden ausgeteilt und die Kinder gackern, muhen und grunzen in vielen Sprachen, gehen in der Klasse herum und suchen Ihresgleichen.

7. Und zum Abschluss mache ich die Kinder darauf aufmerksam, dass auch mit Instrumenten Tierlaute nachgemacht werden und mache sie auf die  nächste Stunde neugierig, mit einem kurzen Youtube zum Königlichen Marsch der Löwen.

Und die Glocke läutet und die Schüler der 1B brüllen wie die kleinen Löwen… (nach ausdrücklicher Aufforderung!)

War eine heitere Stunde für uns alle!

Ein Zeichendiktat der anderen Art

17. April 2013

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In einer Supplierstunde kam uns die Idee, ein Zeichendiktat in verschiedenen Sprachen durchzuführen.  Die Gruppe bestand aus Schüler/innen, die aus drei verschiedenen Klassen zusammengewürfelt waren und sich nicht besonders gut kannten. Es erschien uns auch eine gute Übung, um sich besser kennen zu lernen und sich selbst für anderen präsentieren zu lernen.

Ein Schüler, eine Schülerin sollte den anderen eine Geschichte oder eine Beschreibung einer Landschaft, Situation etc. erzählen, wobei diese das Gehörte zeichnerisch darstellen sollten. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die Schüler/innen für das Diktat ihre Erstsprache benutzen sollten. Die Schüler/innen mussten also nicht nur zeichnen, sondern sich auch auf die Erzählung konzentrieren und den Inhalt erraten. Danach wurde verglichen, was die einzelnen Schüler/innen gezeichnet haben und was wirklich erzählt worden war. Teilweise konnten die Schüler/innen dank einiger Wörter, die sie verstanden, die Geschichte nachvollziehen, teilweise kamen sehr skurrile Ergebnisse heraus. Den Schüler/innen hat diese Übung sehr viel Spaß gemacht. Erzählt wurde auf Englisch, Türkisch, Arabisch und Chinesisch. Für uns war es faszinierend zu sehen, mit welcher Begeisterung die Schüler/innen mit anderer Erstsprache Geschichten erfunden und erzählt haben.

Als weitere Übung war noch die Verbalisieren und Visualisieren von Redewendungen in verschiedenen Sprachen geplant, das ging sich jedoch leider zeitlich nicht mehr aus, da wir anstatt zwei Stunden nur eine Stunde zur Verfügung hatten. Die Schüler/innen sollten zuerst Redewendungen des eigenen Landes suchen und aufschreiben. Hier bietet sich auch die Arbeit mit dem Internet sehr gut an. Danach sollten die Schüler/innen im Plenum die Redewendung in ihrer Erstsprache und mit pantomimischer Untermalung präsentieren. Die anderen Schüler/innen sollten raten, was die jeweilige Redewendung bedeutet. Die Redewendungen könnten auch aufgenommen werden, in der Erstsprache und auf Deutsch. Danach wäre es auch interessant, Redewendungen der verschiedenen Länder miteinander zu vergleichen. Interessante Fragestellungen in diesem Kontext wären zum Beispiel: Welche Redewendungen gibt es in mehreren Ländern/Sprachen? Was ist ähnlich, was ist ganz anders?

Zum Abschluss könnten die Redewendungen noch bildhaft ausgedrückt (Visualisieren von Redewendungen) werden. Dieses Projekt wird voraussichtlich im April in einer 2. Klasse ausprobiert!

Berufsorientierung in der 4a mit voXmi

17. April 2013

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Am 11.02.2013 besuchten wir die 4a während der Geographie Stunde. Die Klasse hatte das Thema Berufsorientierung und dazu haben wir uns einige Übungen in Bezug auf die Mehrsprachigkeit ausgedacht.

Nachdem die 4a das Projekt voXmi bereits kannte, haben wir die Stunde gleich mit einer Vorstellungsrunde begonnen, wobei die SchüleInnenr ihre „Herzsprache“ benutzt haben. Außer ihrem Namen haben sie ihren Wunschberuf in der „Herzsprache“ verraten – zum Beispiel „Je m’appelle Lisa et je voudrais devenir enseignante“.Robertnek hívnak. Pingpong edzö szeretnék lenni.“

Danach starteten wir die Laptops und wir stiegen in Moodle ein. Die SchülerInnen suchten ihren Arbeitsauftrag und begannen die Recherchearbeit zu zweit. Sie waren sehr begeistert und motiviert. Die fertigen Arbeitsblätter wurden teilweise auf die Moodle-Plattform hochgeladen.

Es war eine tolle Stunde mit der 4aJ

Ein Teil des Arbeitsauftrages: (more…)

London – Sehenswürdigkeiten in der 2a

24. März 2013

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Am 21.02.2013 führten wir ein kleines voXmi –Projekt in der 2a während der Englisch Stunde durch.
Das Thema war  Sehenswürdigkeiten in London.

Unsere Aufwärmübung war ein Brainstorming an der Tafel, wo die SchülerInnen die Londoner Sehenswürdigkeiten aufschrieben. Die Klasse war sehr fleißig.
Danach nahmen die Schüler/innen im Zweierteam einen Laptop und stiegen in die Moodle-Plattform ein. Dort fanden sie ihren Arbeitsauftrag.

„Recherchiere im Internet! Benenne die Londoner Sehenswürdigkeiten in deiner „Herzsprache“!

Folgende Seiten könnten dir helfen:

www.wikipedia.com

http://london.sehenswuerdigkeiten-online.de/

zB: Tower Bridge: Tower híd – Ungarisch
Westminster Abbey: westminsteri apátság – Ungarisch“

Die Klasse arbeitete sehr fleißig. Sie benutzen folgende „Herzsprachen“: Spanisch, Türkisch, Weißrussisch, Kroatisch, Tschechisch und DeutschJ

Schüler/innen der voXmi Schulen Sechshauserstraße, Johann Hofmannplatz und Erlgasse in den Haag

24. März 2013

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(die Joho Insel)

Seit 2011 kreieren die Schüler/innen von sieben europäischen Schulen (von Sizilien bis Finnland, von 6 bis 18 Jahre alt) im Rahmen eines Comeniusprojektes Artefakte (Texte, Bilder, Präsentationen, Audios, Videos) zu Themen, die sie selbst bestimmt haben. (siehe )

Jede Partnerschule hat auf ihrer 3D Insel einen Marktplatz, ein Museum und eine besondere regionale Sehenswürdigkeit gebaut, das heißt,  modelliert.  Am  eigenen Marktplatz der L3D-Welt werden die zuvor  ein einem gemeinsam Moodle gesammelten, von Schüler/innen der jeweiligen Schulen erstellten Artefakte zum Kauf angeboten; im eigenen Museum werden die auf den Inseln der Partnerschulen ersteigerten, gekauften, getauschten Kunstwerke zur Schau gestellt. Wer wird Ende des Schuljahres das schönste Museum haben?

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Interkulturelles Lernen

26. Januar 2013

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Geographie: 1. Klasse. 1. Stunde am Dienstag mit Professor Fichtinger in der Erlgasse
Eine multilinquale Klasse, Österreicher mit vielen „Extras“
Sprachkompetenzen in Deutsch, Arabisch, Polnisch, Serbisch, Kroatisch, Türkisch, Chinesisch, Englisch…
Thema aus dem Lehrplan: die Wüste

Die Erlgasse ist eine voXmi Schule. Ich unterrichte in einer unverbindlichen Übung das Fach „voXm“, das heißt VOneinander und MIteinander Sprachen lernen, sämtliche Sprachkompetenzen unsere Schüler/innen besonders zu pflegen, interkulturelles Lernen zu erleben und die digitalen Medien zur Unterstützung zu nutzen.
voXmi sollte aber in der ganzen Schulen das Unterrichtsprinzip „Interkulturelles Lernen“ beleben.  Unsere Frau Direktor unterstützt meine Idee, Kolleg/innen Teamtachingstunden mit interkulturellem Schwerpunkt anzubieten. Jede Schulstufe, jedes Fach und jeder Inhalt (aus dem Lehrplan) sind geeignet, interkulturelles Lernen einzubinden. Meine Erfahrungen stelle ich den Kolleg/innen gerne zur Verfügung und unterstütze sie während einer gemeinsamen Stunde.

Die Geographiestunde ist folgendermaßen abgelaufen:

In einem Brainstorming erinnerten sich die Schüler/innen an den Film über die Wüste, den sie in der vorhergehenden Stunde gesehen hatten. Begriffe, die ihnen dazu eingefallen sind,  wurden auf Zetteln notiert, diese dann „geclustert“. Schon hatten wir ein Sammlung von Schlüsselwörtern zum Thema Wüste. Es galt nun, mit dem Schlüsselwort einen Satz zu bilden, und den meiner Großmutter, meinem Opa, meiner Tante zu sagen. In der Sprache, die sie/ er versteht. Aus dieser kurzen Aktivität ergaben sich spannende Diskussionen:

  • Gemeinsamkeiten der Sprachen, wie werden sie geschrieben, was finden wir in anderen, uns bekannten Sprachen wieder, wie unterschiedlich sind die Laute…
  • Manchmal wissen wir nicht, wie ein bestimmtes  Wort in der Sprache, die wir zu Hause auch sprechen, heißt; manchmal fehlt uns das deutsche Wort
  • Wir haben hier an der Schule eine gemeinsame Sprache, und manchmal nutzen wir komplizierte Worte, aber eigentlich wissen wir (auch wenn wir Deutsch als Erstsprache gelernt haben) nicht genau, was sie bedeuten – wer kann uns da helfen (auch das iPad, das am Tisch liegt) ?
  • Gerade zu diesem Thema (Wüste) gibt es Kinder, die aus eigener Erfahrung oder aus Erzählungen der Eltern sehr viel zu berichten wissen..
  • Vielfalt  unserer Sprachen und kuluturellen Hintergründe ist ein Schatz, den wir in unseren Stunden mit Neugier und Respekt nutzen

Wir haben viel voneinander gelernt und eine lebendige, bunte – und wieder einmal viel zu kurze – Stunde erlebt.

Apropos bunt? Die Farbe „indigo“ hat uns besonders gefallen: Prof. Fichtinger hat zwei Schüler/innen einen echten, indigoblauen Tuarek-Turban aufgesetzt.

voXmi in der Direktion

19. Januar 2013

willkommen
Ein paar Wochen nach Schulbeginn.
Ein junger Mann möchte an unserer Schule aufgenommen werden. Er und seine Eltern sprechen kein Wort Deutsch. Auch Englisch bringt uns nicht wirklich viel weiter. Kein Lehrer spricht seine Sprache.
Trotzdem kann ihm rasch geholfen werden. Aufgrund unserer im letzten Schuljahr durchgeführten Recherche, über welchen Sprachenschatz wir an unserer Schule verfügen, wissen wir: Einer unserer Schüler, der schon länger in Österreich lebt, spricht seine Muttersprache.
Er wird geholt und übersetzt uns die Zeugnisse. Es sind lauter exzellente Noten. Wir erfahren die besonderen Interessen des neuen Schülers. Diese passen optimal zu unserem Schulprofil. Der Schüler wird aufgenommen. Er freut sich sehr. Ebenso seine Eltern. Der von uns zu Hilfe geholte Schüler ist von sich aus bereit, den Neuankömmling in den kommenden Wochen zu unterstützen. Darüber freut sich auch der Klassenvorstand besonders. Er wird den neuen Schüler am nächsten Tag in seine Klasse mitnehmen und vorstellen. Gemeinsam suchen wir noch Möglichkeiten, wie und wo der neue Schüler an unserer Schule und auch außerhalb möglichst rasch Deutsch lernen kann.
Von der Unsicherheit aller am Beginn der Besprechung ist nichts mehr zu spüren. Bei der Verabschiedung der Eltern spüren wir, dass wir gemeinsam einen Weg gefunden und auch schon den ersten Schritt gemacht haben. Und ich habe das Gefühl: Es beginnt sich so etwas wie ein Netzwerk zu entwickeln, das zusammen wirkt, das tragfähig wird und auffangen kann.
voXmi ist ein Stück weit an unserer Schule angekommen.

Erfolgreiche Einreichung eines voXmi-Projekts am BRG Kepler Graz im Rahmen von „Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance!“

18. Januar 2013
Projektarbeit
Projektarbeit

Nachdem wir uns am BRG Kepler zu Beginn des letzten Schuljahres entschlossen hatten, an der Projektausschreibung “Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance!” teilzunehmen, waren wir sehr motiviert, als unser Projekt auch als förderungswürdig ausgewählt wurde. Noch größer war aber unsere Freude, als wir nach dem Projektabschluss im Sommer auch eine Auszeichnung des bm:ukk dafür erhielten.

Mittlerweile ist auch eine Kurzbeschreibung unserer Arbeit in der Projektdatenbank auf der Homepage http://www.schule-mehrsprachig.at einsehbar:

Online-Bilderlexikon: Voneinander und miteinander lernen – Schüler/innen erstellen für Schüler/innen schul- und klassenübergreifend Lernmaterialien

Als Schulleiter freue ich mich natürlich auch über diese Auszeichnung, noch mehr aber über die begeisterten Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Projektarbeit und den dabei spürbaren Mehrwert durch Mehrsprachigkeit.

Aufgrund der positiven Erfahrungen an der eigenen Schule möchte ich deshalb alle anderen Projektschulen ermuntern auch selbst solche Projekte in Angriff zu nehmen. Im Vergleich zu anderen Projekten ist zudem die Arbeit für die Einreichung und Projektdokumentation nicht allzu groß.

Live -online lesson Sechshaus Helsinki 22.11.2012

14. Januar 2013

stella

The first three months of this school term we did the following task concerning our Comenius project. We’ve invented a mascot for our school, described it in different languages and  explained it in these languages to our friends in Helsinki, who have drawn pictures following our descriptions.

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