Archive for the ‘Keplerstraße’ Category

voXmi in der Direktion

19. Januar 2013

willkommen
Ein paar Wochen nach Schulbeginn.
Ein junger Mann möchte an unserer Schule aufgenommen werden. Er und seine Eltern sprechen kein Wort Deutsch. Auch Englisch bringt uns nicht wirklich viel weiter. Kein Lehrer spricht seine Sprache.
Trotzdem kann ihm rasch geholfen werden. Aufgrund unserer im letzten Schuljahr durchgeführten Recherche, über welchen Sprachenschatz wir an unserer Schule verfügen, wissen wir: Einer unserer Schüler, der schon länger in Österreich lebt, spricht seine Muttersprache.
Er wird geholt und übersetzt uns die Zeugnisse. Es sind lauter exzellente Noten. Wir erfahren die besonderen Interessen des neuen Schülers. Diese passen optimal zu unserem Schulprofil. Der Schüler wird aufgenommen. Er freut sich sehr. Ebenso seine Eltern. Der von uns zu Hilfe geholte Schüler ist von sich aus bereit, den Neuankömmling in den kommenden Wochen zu unterstützen. Darüber freut sich auch der Klassenvorstand besonders. Er wird den neuen Schüler am nächsten Tag in seine Klasse mitnehmen und vorstellen. Gemeinsam suchen wir noch Möglichkeiten, wie und wo der neue Schüler an unserer Schule und auch außerhalb möglichst rasch Deutsch lernen kann.
Von der Unsicherheit aller am Beginn der Besprechung ist nichts mehr zu spüren. Bei der Verabschiedung der Eltern spüren wir, dass wir gemeinsam einen Weg gefunden und auch schon den ersten Schritt gemacht haben. Und ich habe das Gefühl: Es beginnt sich so etwas wie ein Netzwerk zu entwickeln, das zusammen wirkt, das tragfähig wird und auffangen kann.
voXmi ist ein Stück weit an unserer Schule angekommen.

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Erfolgreiche Einreichung eines voXmi-Projekts am BRG Kepler Graz im Rahmen von „Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance!“

18. Januar 2013
Projektarbeit
Projektarbeit

Nachdem wir uns am BRG Kepler zu Beginn des letzten Schuljahres entschlossen hatten, an der Projektausschreibung “Interkulturalität und Mehrsprachigkeit – eine Chance!” teilzunehmen, waren wir sehr motiviert, als unser Projekt auch als förderungswürdig ausgewählt wurde. Noch größer war aber unsere Freude, als wir nach dem Projektabschluss im Sommer auch eine Auszeichnung des bm:ukk dafür erhielten.

Mittlerweile ist auch eine Kurzbeschreibung unserer Arbeit in der Projektdatenbank auf der Homepage http://www.schule-mehrsprachig.at einsehbar:

Online-Bilderlexikon: Voneinander und miteinander lernen – Schüler/innen erstellen für Schüler/innen schul- und klassenübergreifend Lernmaterialien

Als Schulleiter freue ich mich natürlich auch über diese Auszeichnung, noch mehr aber über die begeisterten Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Projektarbeit und den dabei spürbaren Mehrwert durch Mehrsprachigkeit.

Aufgrund der positiven Erfahrungen an der eigenen Schule möchte ich deshalb alle anderen Projektschulen ermuntern auch selbst solche Projekte in Angriff zu nehmen. Im Vergleich zu anderen Projekten ist zudem die Arbeit für die Einreichung und Projektdokumentation nicht allzu groß.

Weihnachtsgeschichte

21. Dezember 2012

Am vorletzten Schultag vor den Weihnachtsferien findet an unserer Schule das traditionelle Fußballturnier der Unterstufe statt. Ich betrete die 4. Klasse, wo meine Englischgruppe schon ungeduldig auf mich wartet, damit ich sie in die Turnsäle führe. Vor allem die aktiven Spieler freuen sich auf ihr erstes Match, das in 30 Minuten losgeht. Nur Max* wirkt völlig aufgelöst und jammert verzweifelt in sein Handy. Er hat seine Hallenschuhe daheim vergessen, ohne die er nicht mitspielen darf, und nun soll sie ihm seine Mama noch schnell in die Schule bringen. Doch die hat keine Zeit, sie muss ja arbeiten! Ich frage ihn nach seiner Wohnadresse, doch die Entfernung ist zu weit, das schaffe ich in der verbliebenen Zeit nicht einmal mit dem Auto, noch dazu bei diesem Stadtverkehr.

Was tun? Er hat schon mehrere Paar Turnschuhe aus unserer Fundkiste anprobiert, die sind alle zu groß, er braucht Schuhgröße 39. Ein Blick in die Runde seiner ratlosen Kameraden: Wer kennt jemanden mit dieser Schuhgröße? Da meldet sich Kemal*‚ er hat ein Paar nagelneuer, hochmoderner Hallenschuhe dieser Größe in seinem Sportbeutel. An seinen Füßen stecken alte, schmutzige Sportschuhe, mit denen man zur Not auch Fußball spielen kann.

Hoffnung flackert in Max‘ Augen auf, könnte er nicht…? Da streckt ihm Kemal seine neuen, schicken Schuhe entgegen und meint, er, Kemal, wolle gern in seinen alten spielen. Max greift rasch zu und bestätigt glücklich, dass sie perfekt passen. Erleichtert bedankt er sich bei Kemal. Zu dem drehe ich mich nun um – und was sehe ich? Kemal sitzt auf einem Sessel, vor ihm am Boden knien zwei seiner Mitschüler und polieren ihm mit dem Tafelschwamm so lange die alten, schmutzigen Latschen, bis sie schlussendlich blütenweiß und wie neu glänzen. Kemal grinst verlegen, und ich empfinde ein Vorgefühl von Weihnachten.

Mag. Gudrun Pennitz

* Name geändert

voXmi im Informatikunterricht: Diagramme und Tabellenkalkulation

30. März 2012

Tabellen, Kalkulationen und Diagramme – klingt ganz nach trockenem Informatikunterricht – muss es aber keineswegs sein, z. B. dann, wenn voXmi mit im Spiel ist.

In den zweite Klassen steht in unserer Schule im Informatikunterricht unter anderem das Arbeiten mit einem Tabellenkalkulationsprogramm am Programm. Um dieses Kapitel der Informatik spannender zu gestalten, wurden heuer die Schülerinnen und Schüler nach einer kurzen Einarbeitung in die wesentlichsten Elemente der Programmbedienung als junge Forscherinnen und Forscher eingesetzt, die fächerübergreifend mit dem Geografie-Unterricht Zahlen und Fakten zur Weltbevölkerung im Internet recherchieren und daraufhin auch die Anzahl der Sprachen und ihre Verteilung auf die Kontinente und Länder untersuchen sollten. Die gefundenen Zahlen wurden dann in einem Tabellenkalkulationsprogramm mit aussagekräftigen Diagrammen aufbereitet.

Gleich zu Beginn staunten die Kinder nicht schlecht über die großen Unterschiede bei den Bevölkerungszahlen der Kontinente und Länder. Dabei wurde es allen bewusst, wie relativ „klein“ eigentlich Europa im Vergleich zu anderen Kontinenten ist, vor allem wenn man dann auch noch die Zukunftsprognosen beim Bevölkerungswachstum in den nächsten 40 Jahren miteinbezog.

Sprachen der Welt

Ganz besonders überrascht waren die Schüler/innen aber auch über die große Anzahl von Sprachen auf unserer Welt und die vielen einzelnen Sprachen auf relativ engem Raum, z. B. in bestimmten Teilen Afrikas und Asiens.

Nicht bewusst war auch vielen Kindern die Sprachenvielfalt in Österreich, die erst bei einem genaueren Blick auf die Daten der Statistik Austria sichtbar wurde.

Richtig lebendig wurde es dann, als wir uns auf Spurensuche nach allen Sprachen machten – und es waren nicht wenige, die in den zweiten Klassen von den Schülerinnen und Schülern selbst gesprochen werden. Schnell waren auch im Internet passende Videoclips in diesen Sprachen gefunden, und es gab spontane Simultanübersetzungen von beispielsweise Bosnisch, Rumänisch, Tschetschenisch und Twi.

Spontaner Kommentar eines Schülers am Stundenende: „Cool, wenn jemand viele Sprachen verstehen und sprechen kann!“

„Willkommen“ am BRG Kepler Graz

10. Februar 2012

Am 27. Jänner 2012 wagte sich die voXmi-Gruppe unserer Schule mit ihrem ersten Projekt an die (Schul-)Öffentlichkeit des BRG Kepler: Nach langen Gesprächen über unsere eigenen Sprachbiographien beschlossen wir, für unsere Schule ein klares Signal zu setzen: Jeder Mensch, der das BRG Kepler betritt, soll mit einer Botschaft begrüßt werden, die klar macht, dass Vielfalt bei uns willkommen ist.

Auf zwei Flächen von knapp je 2 Quadratmetern kurz nach dem Haupteingang brachten wir Tafeln mit Ausdrücken für „Willkommen“ in allen 28 offiziell an unserer Schule vorhandenen „Mutter“- Sprachen an.

Schon die Erstellung der dafür erforderlichen Liste war abenteuerlich, stellte sich doch heraus, dass es offenbar zwei Gruppen von Sprachen gibt: jene, die auf offiziellen Dokumenten als „Erst-“ oder „Alltagssprachen“ genannt werden, und eine ganze Reihe „inoffizieller“ Sprachen, die – aus welchen Gründen auch immer – verschwiegen werden. Diese werden zwar gesprochen, scheinen aber in keinem Dokument auf.

Für diesen ersten Schritt haben wir uns entschlossen, nur die „offiziellen“ Sprachen zu verwenden, und uns der Thematik der „verborgenen“ Sprachen in einem Folgeprojekt zu widmen.

Spannend waren Details, wie etwa die Tatsache, dass es in manchen Sprachen zwar männliche und weibliche Formen dieses Begriffes gibt, aber keine Einigkeit darüber herrscht, wie es mit der „Genderthematik“ in den betroffenen Ländern aussieht. Oder auch die Tatsache, dass man beispielsweise in Ägypten zwar „arabisch“ spricht und schreibt, die entsprechende Form von Sprechern aus anderen arabischen Ländern aber als „falsch“ (und nicht als regionale Variante) eingestuft wird.

Bei der praktischen Umsetzung waren Geschick und Geduld unserer Schülerinnen gefragt: Plexiglastafeln wurden mit den bedruckten Folien beklebt, mit Schlüsselringen verbunden und zwischen je zwei Säulen unserer Aula aufgehängt.

Kulinarisch unterstützt wurde unsere Präsentation durch ein kleines Buffett mit Köstlichkeiten verschiedener Herkunft (von Indien über Japan und Albanien bis Georgien). Mit dem beiliegenden Folder sollten die Besucher und Interessierten über die Intention unseres Projektes informiert werden.

Die Reaktion der Besucher unseres „Tages der offenen Tür“ war äußerst positiv, und so freuen wir uns schon auf den nächsten Schritt: wir wollen einen Fragebogen entwerfen, mit dem wir in die Klassen gehen können, um mehr über die „inoffiziellen“ Sprachen und den Grund für ihr „Schattendasein“ zu erfahren.

Mag. Gertraud Mocharitsch
Mag. Monika Propst-Yüce

voXmi als Herausforderung für unsere Schüler/innen im Schulschwerpunkt „Angewandte Informationstechnologie“ im Sinne einer individualisierten Begabtenförderung

28. Januar 2012

Als unsere engagierten Oberstufenschüler/innen aus dem Schulschwerpunkt Angewandte Informationstechnologie ihre Bereitschaft bekundeten, voXmi-Schüler/innen aus der Unterstufe bei der Erstellung von Webseiten zu unterstützen, war ihnen zu Beginn noch nicht wirklich bewusst, worauf sie sich dabei wirklich einließen. Denn mit den unterschiedlichen Sprachen, die auf den Webseiten eingebaut wurden, wuchs auch sprunghaft der Bedarf an speziellen Codierungen für die vielen „Sonderzeichen“ in den einzelnen Sprachen. Galt es nämlich bisher nur die deutschen Umlaute und das scharfe ß korrekt auf Webseiten darzustellen, waren es nun plötzlich eine Vielzahl unterschiedlicher Zeichen, die auf ein und derselben Seite vorkamen.

Im Sinne des entdeckenden Lernens versuchten die Schüler/innen dabei selbst praktikable Lösungen für diese Herausforderungen zu finden. So wurden beispielsweise Codetabellen studiert, unterschiedliche Zeichensätze ausprobiert und mit verschiedenen Schriftarten experimentiert. Der Wissenszuwachs war enorm – vor allem deshalb, weil sehr individuell gearbeitet wurde und danach in Gruppenarbeiten die jeweiligen Forschungsergebnisse ausgetauscht wurden.

Manchmal schweiften die Schüler/innen dabei auch in andere verwandte Themenbereiche der Webprogrammierung ab, für die es zwar keine expliziten Arbeitsaufträge gegeben hatte, die aber so interessant waren, dass sie aus der Sicht der Schüler/innen auch unbedingt gelöst werden mussten. Und manchmal stellte sich heraus, dass der eine oder andere vermeintliche Umweg sogar einen Schlüssel für die Lösung des eigentlichen Problems liefern konnte.

Erschwerend kam nämlich dazu, dass die Schüler/innen ihre Lösungen nicht nur in einfachen HTML-Seiten darstellen wollten, sondern dazu auch dynamische Webseiten mit PHP- und Javascript-Komponenten verwendeten, für die jeweils eigene Spezialanpassungen im Quellcode notwendig wurden. Als schließlich auch MySQL-Datenbanken zum Einsatz kamen, mussten auch dabei spezielle Anpassungen vorgenommen werden, bis endlich zufriedenstellende Lösungen erreicht werden konnten.

Neben all den programmiertechnischen Details wurde es den Schüler/innen meist erst im Laufe der Arbeit so richtig bewusst, wieviele verschiedene Zeichen es in anderen Sprachen gibt und dass deren richtige Darstellung auf dynamischen Webseiten alles andere als trivial ist. Umso stolzer präsentierten sie aber danach ihre Arbeitsergebnisse und machten damit auch viele Kinder mit anderen Erstsprachen glücklich, als sie erstmals ihre Sprache(n) auf schulinternen Lernplattformen korrekt dargestellt entdeckten.

Beispiel für eine Webseite (Bildschirmfoto aus dem voXmi-Lexikon) mit vielen unterschiedlichen Zeichen:

Bildschirmfoto aus dem voXmi-Lexikon

Achtung: voXmi ist ansteckend! – Das BRG Kepler infiziert Uni-Studentinnen ;-)

3. November 2011

Im Rahmen ihrer Fachdidaktikausbildung auf dem Institut für Romanistik wurden Studierende auf voXmi aufmerksam und wollten mehr wissen, um unser Projekt in der Folge im Rahmen einer Fachdidaktik-Veranstaltung vorstellen zu können. Aus diesem Grund wurden die Studentinnen eingeladen und über das Projekt ganz allgemein sowie auch über die Projektaktivitäten an unserer Schule im Speziellen ausführlich informiert. Das Interesse war groß und die Fragen vielfältig.

Für die am Projekt beteiligten Lehrkräfte war es sehr erfreulich, dass sich auch bereits Studierende für das Projekt interessieren. Noch mehr würden wir uns natürlich freuen, wenn die Studierenden auch aktiv in Projektaktivitäten eingebunden werden könnten. Eine entsprechende Einladung an die Studiereden wurde auf jeden Fall ausgesprochen!

Was Dateiverwaltung mit voXmi, interkulturellem Lernen und Geografie-Unterricht zu tun haben kann

30. September 2011

Im Rahmen der Wiederholung des Stoffes der ersten Klasse, sollten die die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen noch einmal üben, wie man Ordner und Unterordner anlegt . Zu diesem Zweck erhielten die Kinder diesmal den Auftrag einen Hauptordner anzulegen mit dem Namen „Welt“. In diesem sollten sie als Unterordner alle Kontinente erstellen. Daraufhin wurden sie gebeten in den jeweils richtigen Unterordnern weitere Ordner anzulegen mit den Namen aller Länder, in denen sie selbst schon gewesen sind oder in denen Verwandte oder Bekannte von ihnen wohnen. Als eine Spezialaufgabe für alle besonders Interessierten gab es den Auftrag eine Ebene tiefer auch die Namen der Städte bzw. Orte einzutragen, in denen sie schon waren oder in denen ihre Verwandten leben.

Um jeweils die richtige Schreibweise zu verwenden, wurden Online-Karten verwendet. Auf diese Weise entstanden ganz individuelle Ordnerbäume, die von den meisten Schüler/innen mit sehr viel Akribie erstellt wurden.

Und dabei stellte sich heraus, dass gerade die Kinder mit anderen Erstsprachen als Deutsch ganz besonders umfangreiche Produkte erstellten, die sie auch bei der anschließenden Kurzpräsentation über den Beamer stolz ihren Mitschüler/innen präsentierten und dazu erzählten, wo sie selbst schon waren bzw. wer von ihren Verwandten wo lebt.

Stellvertretend für die vielen Ordnerbäume hier ein Ausschnitt aus dem Ordnerbaum einer bosnischen Schülerin:

Ordnerbaum

Ordnerbaum

Übrigens: Die Vorbereitung für diese Unterrichtseinheit war im Nu erledigt, da wir für dieses Thema bereits im Vorjahr einen Moodle-Kurs erstellt hatten, den wir jetzt nur mehr in die einzelnen Klassen kopieren mussten und schon ging es los!

Für alle, die sich für diesen Kurs interessieren: Sie finden in hier in unserer speziellen voXmi-Moodle-Lernplattform zum Anschauen und als Downloadversion.

Au revoir les vacances – bonjour la rentrée !

22. September 2011

Das neue Schuljahr beginnt und wir beginnen es gleich auch mit einem Projekt, das ebenso gut zu eLSA-advanced wie auch zum Projekt voXmi passt: Schüler/innen der 7. Klassen erstellen Lernmaterialien für die Schüler/innen der 3. Klasse für das Fach Französisch. Und das Projekt hat es wirklich in sich: Alle sind – ausgeruht von den Ferien – hoch motiviert bei der Sache. Es wird in kleinen Teams gearbeitet, die anhand des neuen Schulbuchs Vokabellisten erstellen, die für unsere Vokabellerntools verwendet werden sollen, die wir bereits mit sehr viel Erfolg und seit vielen Jahren im Lateinunterricht einsetzen.

Der nächste Schritt wird jetzt sein, dass wir mit Schüler/innen der 6. Klasse im Informatikunterricht mit den frisch erstellten Französisch-Vokabellisten entsprechende Computer-Übungen erstellen, die genau für die Zielgruppe (Unterstufe) passend sind. Danach sollen es nach Möglichkeit wieder die Französisch-Profis aus den 7. Klassen sein, die den Unterstufen-Schüler/innen ihr Produkt zeigen werden und damit beitragen sollen, dass Vokabellernen auch einmal ganz anders funktionieren kann.

Siegrid Kleinhenn und Franz Riegler, BRG Kepler Graz

 

RoboCup und voXmi

11. Juli 2011

Oberflächlich betrachtet mag man sich mit Recht fragen, was denn der RoboCup mit voXmi zu tun hat. Schaut man jedoch genauer hin, wird man feststellen, dass erfolgreiche RoboCup-Teilnehmer/innen die Chance bekommen nicht nur in Österreich ihr Können und ihre Fertigkeiten unter Beweis zu stellen, sondern auch im Ausland. Und dass dabei nicht nur Fremdsprachenkenntnisse, sondern auch intensives Teamwork zwischen verscheidensten nationen und somit auch interkulturelles Lernen und Arbeiten eine wichtige Rolle spielen, haben die Schüler/innen in den letzten Jahren erfahren, in denen Reisen nach Deutschland, Singapur und zuletzt auch nach Istanbul am Programm standen.

Neben den großartigen fachlichen Erfolgen nehmen die Schüler/innen von diesen Bewerben immer auch ganz intensive Eindrücke im interkulturellen Bereich mit und bereichern durch ihre Erfahrungen auch die Daheimgebliebenen.

Weitere Details zur letzten gerade zu Ende gegangenen Veranstaltung (RoboCup in Istanbul) finden sich hier.