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Sprache und Würde – Interview mit Diego Marani

16. Oktober 2010

Nachdem mir Diego Marani gestattet hat, seinen Artikel „über die Bedeutung des  geschriebenenWorts“ deutsch zusammenzufassen, habe ich ihn noch um ein kleines Interview für voXmi gebeten.

Da das Hin- und herübersetzen nicht sehr sinnvoll ist, habe ich ihn gefragt, ob ich ihn gleich auf Europanto interviewen darf.
Er war sofort begeistert.

Besonders wichtig in diesen Texten sind mir zwei Schlüsselworte: DIGNITATE (Würde) und ATTRACTIVE CULTURE (anziehende Kulturen)..

I Germanisten, Romanisten, Slavisten, Anglisten fight sempre por halten pulite le languages. Nella live reale change und mischen se le languages permantentemente. Nella literature  die autores can play mit  le languages und this non disturba niemand. Tut each language need a „Language – Polizei“ o must we mettere le langugages in  museums e accettare le changes without contraddizione?

Change esse normale behaviour van languages, als alles humane experience. Languages change por adapte to changingante reality. Wat esse importante esse der awareness des change. Language Polizei esse useless und dangerose. Wir cannot der language controle. Unsere life esse mucho shorter dann der life des languages und wir cannot pretende de impresse eine personale permanente modificatione in languages. Wir use der language dat wir find in unsere existence. Language mixture esse keine degeneratione. Alles unsere languages esse mixtures. Nichtsdesminder, mixture esse gut only quando esse opportune und justified por better comunicatione. Quando esse arbitraire habe keine legitimitate.

Kinder mit background of migrazione che do not sapere very gut ihre “prima language” have the possibilità zu visit “Unterricht of mothlanguage”.  Wer gut conosce la “motherlanguage” facilmente learns other languages.  Lei agree?

Absolutemente agree. Correcte speak seine mutterlanguage esse eine question van dignitate und responsabilitate. Jedere citizen habe der duty und der right de express in eine correcte language porqué language esse der tool por exerce seine civic rights und absolve seine civic duties. Por migrantes, mutterlingua speak esse importante por preserve und robuste seine dignitate. Aware esse de belong zum eine culture can help muchissimo por integrate in eine andere culture. Mutterlingua esse tambien der basis por learn host country language por migrantes oder andere languages por residente citizens.

Die European Union fordert, che everyone muss imparare two “foreign languages”. Eine “language franca” (as inglese, spagnolo… ) und eine language di un Staat vicino. Tanti students of Austria choose italiano because italiano is: sun, sea, mare e Dolce Vita. They are difficilmente zu motivieren to learn languages  slawe  (crotato, ceco) oder ungarese. How possiamo motivieren  the Kinder zu choose queste languages?

Languages cannot promote als commerciale producten. Esse inevitable dat Austranos want Italiano learn better dann Hungaro oder Kroato, und dat esse keine problema. Wat importe esse dat Europeanos learn der language van seine neighbour und nicht only English. Diese phenomena shal develop eine proximitate area donde Europeanos share differente languages. Eine language become attractive quando attractive esse seine culture. In eine darwinistische linguistische panorama, der language des countries die investe mucho in culture shal more attractive esse dann andere. Culture tambien can eine power esse. Serbische-Kroato was der language van half des Balkanes. Now esse fragmented in manige differente languages. Dat make sicheremente die post Yugoslavia languages less interessantes zum learn.

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Literaturrestaurant **** Ortnergasse

2. Mai 2010

restaurant-ortnergasse

Jeden Freitag wird ein mehrgängiges, internationales  Menue angeboten. Jedes Mal werden die Speisen von einer internationalen Jury bewertet.

Der Speiseplan vom 30. April:
Curry-Ananassuppe
Pakistanische Kartoffel (scharf)
Tschetschenischen Salat und
Serbische Kipferl mit Schafskäsefüllung

Ein großes Kopliment an die Köchinnen: Danijela, Verena, Mata und Iqra. (Erstmals haben Kinder aktiv gekocht, sonst kochen immer öfter auch  Eltern…)

Die Bibliothek in diesem Restaurant bietet u.a. eine Auswahl von inzwischen fast  300 „Kleinen Büchern„.  Nach dem Essen kann man sich hier lesend herrlich entspannen, hat gleichzeitig aber auch die Möglichkeit, direkt mit den Autor/innen und Künstler/innen in Kontakt zu treten.

Ich war Gast  in  Christian Schregers Klasse in der Volksschule Ortnergasse/ Wien,  wo jeden Freitag Multikulturalität und Kreativität auf den Tisch kommen. 25 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren  aus aller Welt arbeiten und lernen hier miteinander. Zwei Lehrer/innen begleiten sie,  Muttersprachenlehrerinnen für Albanisch, Arabisch, BKS, Tschetschenisch und Türkisch unterrichten an der Schule. Muttersprachenunterricht ist selbtsverständlich, die gemeinsame Sprache Deutsch verbindet. Jedes Kind wird individuell gefördert. Das Wissen um ihre Stärken macht die Kinder teamfähig. Teamarbeit wird hier von den Lehrer/innen mit Herz und Hirn vorgelebt.

Hier einige Fotos die während meines Besuches gemacht wurden. Fotograf/innen: Volkan, Lara, Jan, Iman, Elias, Afra.

Die Volksschule Ortnergasse ist auch eine voXmi Schule. Mein Besuch hat mir wieder deutlich gemacht, wie wichtig es ist,  auch in der Sekundarstufe in diesem Sinne nahtlos weiter  zu arbeiten. Den Kindern eine kontinuierliche Betreuung und Förderung anzubieten.

voXmi, voneinander und miteinander Sprachen lernen, versucht nicht nur Intiativen wie Muttersprachenunterricht, DAZ-DAF u.ä. zu födern. Die Begegnung der Kulturen ist uns wichtig, und  Vielsprachigkeit und  Multikulturalität in unseren Klassen ist auch für Kinder mit deutscher Muttersprache ein großer Gewinn. Das fördert voXmi.

Und voXmi sollte auch eine weitere Bedeutung haben: VOlksschule und MIttelschule sollten besonders  in diesem Bereich kooperieren.

Ich gehe auf den Markt…

5. April 2010

Stimmungsbild aus einer Voxmi Stunde:
Unsere SchülerInnen formulierten in ihren Sprachen folgende Sätze: „Ich gehe auf den Markt und kaufe 2 Kilo Äpfel,…etc.“ Spannend war festzustellen, wie viele Obst- und Gemüsesorten in verschiedenen Sprachen gleich oder ähnlich benannt werden.  Beim Erraten der jeweiligen Einkäufe haben alle viel gelacht. Anschließend haben wir die Ausdücke gesammelt und auch die verschiedenen Gewichts-und Mengenangaben verglichen.

Zwei Wiener voXmi Schulen in Sizilien

19. März 2010

Im Rahmen des Comeniusprojektes „Wishes and Visions“ trafen sich Anfang März Schüler/innen und Lehrer/innen zweier Wiener Voxmi Schulen mit ihren Partnern aus Holland und Sizilien in Vittoria / Ragusa.

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