Archive for Mai 2013

Die Entstehung der Sprachen

30. Mai 2013
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Eine Erfolgsgeschichte – wie sie leider viel zu selten passiert!

21. Mai 2013

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Im Juni 2011 hat S. ihren Bachelor abgeschlossen, vor einem Monat haben wir auf ihren Magister  in Slavistik angestoßen. Derzeit schreibt S. an ihrer Masterarbeit in Transkultureller Kommunikation an der Uni Wien (Englisch, BKS), lernt nebenbei noch Türkisch…
Wir sind stolz auf sie!

Artikel aus der Zeitschrift: Romano Centro, Juni 2011

Englisch: Vom Feind zum Freund, zum zukünftigen Beruf
Der schulische Werdegang eines Lernhilfekindes

Als Janeta (Name von der Redaktion geändert) vor 12 Jahren in die Hauptschule kam, hatte sie massive Probleme in Englisch und Mathematik. Ein Freund der Familie machte sie auf das Lernhilfeangebot von Romano Centro aufmerksam. In der Zwischenzeit hat Janeta maturiert, studiert Transkulturelle Kommunikation und Slawistik, gibt selbst Nachhilfe und arbeitet nebenbei auch noch in einem Museum.

Knapp vor Redaktionsschluss hat sie das Bachelorstudium der Transkulturellen Kommunikation abgeschlossen.

Mehr ab Seite  12 : Romano Centro Artikel-4

Englischsprachige Kühe muhen anders als Kühe in Italien ;)

4. Mai 2013

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Im Musikunterricht in der ersten Klasse steht in der kommenden Woche der „Karneval der Tiere“ von Saint-Saens am Programm. Am Donnerstag fand eine voXmi-Musikstunde statt, die  die Schüler/innen auf dieses Thema neugierig machen sollte, aber auch zeigen sollte, wie sprachsensibler Unterricht und interkulturelles Lernen in allen Fächern Raum finden kann.

Ich beschreibe hier einfach den Stundenablauf. Das Thema war: Auch Tiere sprechen mehrere Sprachen- englischsprachige Kühe muhen anders als Kühe in Italien.

1. Hörbeispiel:  Pulcino Pio  (In den Liedern in unterschiedlichen Sprachen piepsen die Küken, Schnattern die Gänse, muhen die Kühe…. auch unterschiedlich… warum???)

2. Auch wir sagen oft dasselbe, es klingt unterschiedlich… warum? Hat das vielleicht mit den Sprachen zu tun, die wir sonst noch sprechen? (Die Kinder erzählen stolz, welche Sprachen sie außer Deutsch noch können.)

3. (Tier)Laut, Klang, Geräusch, Lärm, Ton… was bedeutet das. Kennen wir dies Ausdrücke auch in anderen Sprachen und wenn uns nicht ganz klar ist, was das wirklich bedeutet, was diese fürs Verstehen des Faches Musik so wichtigen Wörter wirklich heißen, wen fragen wir? Vielleicht den Google Übersetzer? Den Deutsch Lehrer? NEIN… den Musiklehrer. Wir fragen und diskutieren so lange, bis wir alle wissen, was dies Worte bedeuten und finden sie vielleicht auch in unserer Erstsprache…

4. Ich zeigen den Kindern die Website mit den Tierlauten, wir hören uns verschiedene an und diskutieren, warum Nationalfahnen und Sprachen nicht wirklich zusammenpassen.

5. Arbeitsblatt aus der ösz KSE Sprachenpraxisrehe, Nr. 3.9 , Seite 69 : In Dreiergruppen wird diskutiert und notiert: Was was fällt Euch auf.

6. Spiel: die Kärtchen mit mehrsprachigen Tierlauten (siehe oben, Arbeitsblatt S. 68)  für Kühe, Schweine und Hähne werden ausgeteilt und die Kinder gackern, muhen und grunzen in vielen Sprachen, gehen in der Klasse herum und suchen Ihresgleichen.

7. Und zum Abschluss mache ich die Kinder darauf aufmerksam, dass auch mit Instrumenten Tierlaute nachgemacht werden und mache sie auf die  nächste Stunde neugierig, mit einem kurzen Youtube zum Königlichen Marsch der Löwen.

Und die Glocke läutet und die Schüler der 1B brüllen wie die kleinen Löwen… (nach ausdrücklicher Aufforderung!)

War eine heitere Stunde für uns alle!