Archive for the ‘Unterrichtsbeispiel’ Category

Englischsprachige Kühe muhen anders als Kühe in Italien ;)

4. Mai 2013

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Im Musikunterricht in der ersten Klasse steht in der kommenden Woche der „Karneval der Tiere“ von Saint-Saens am Programm. Am Donnerstag fand eine voXmi-Musikstunde statt, die  die Schüler/innen auf dieses Thema neugierig machen sollte, aber auch zeigen sollte, wie sprachsensibler Unterricht und interkulturelles Lernen in allen Fächern Raum finden kann.

Ich beschreibe hier einfach den Stundenablauf. Das Thema war: Auch Tiere sprechen mehrere Sprachen- englischsprachige Kühe muhen anders als Kühe in Italien.

1. Hörbeispiel:  Pulcino Pio  (In den Liedern in unterschiedlichen Sprachen piepsen die Küken, Schnattern die Gänse, muhen die Kühe…. auch unterschiedlich… warum???)

2. Auch wir sagen oft dasselbe, es klingt unterschiedlich… warum? Hat das vielleicht mit den Sprachen zu tun, die wir sonst noch sprechen? (Die Kinder erzählen stolz, welche Sprachen sie außer Deutsch noch können.)

3. (Tier)Laut, Klang, Geräusch, Lärm, Ton… was bedeutet das. Kennen wir dies Ausdrücke auch in anderen Sprachen und wenn uns nicht ganz klar ist, was das wirklich bedeutet, was diese fürs Verstehen des Faches Musik so wichtigen Wörter wirklich heißen, wen fragen wir? Vielleicht den Google Übersetzer? Den Deutsch Lehrer? NEIN… den Musiklehrer. Wir fragen und diskutieren so lange, bis wir alle wissen, was dies Worte bedeuten und finden sie vielleicht auch in unserer Erstsprache…

4. Ich zeigen den Kindern die Website mit den Tierlauten, wir hören uns verschiedene an und diskutieren, warum Nationalfahnen und Sprachen nicht wirklich zusammenpassen.

5. Arbeitsblatt aus der ösz KSE Sprachenpraxisrehe, Nr. 3.9 , Seite 69 : In Dreiergruppen wird diskutiert und notiert: Was was fällt Euch auf.

6. Spiel: die Kärtchen mit mehrsprachigen Tierlauten (siehe oben, Arbeitsblatt S. 68)  für Kühe, Schweine und Hähne werden ausgeteilt und die Kinder gackern, muhen und grunzen in vielen Sprachen, gehen in der Klasse herum und suchen Ihresgleichen.

7. Und zum Abschluss mache ich die Kinder darauf aufmerksam, dass auch mit Instrumenten Tierlaute nachgemacht werden und mache sie auf die  nächste Stunde neugierig, mit einem kurzen Youtube zum Königlichen Marsch der Löwen.

Und die Glocke läutet und die Schüler der 1B brüllen wie die kleinen Löwen… (nach ausdrücklicher Aufforderung!)

War eine heitere Stunde für uns alle!

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Ein Zeichendiktat der anderen Art

17. April 2013

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In einer Supplierstunde kam uns die Idee, ein Zeichendiktat in verschiedenen Sprachen durchzuführen.  Die Gruppe bestand aus Schüler/innen, die aus drei verschiedenen Klassen zusammengewürfelt waren und sich nicht besonders gut kannten. Es erschien uns auch eine gute Übung, um sich besser kennen zu lernen und sich selbst für anderen präsentieren zu lernen.

Ein Schüler, eine Schülerin sollte den anderen eine Geschichte oder eine Beschreibung einer Landschaft, Situation etc. erzählen, wobei diese das Gehörte zeichnerisch darstellen sollten. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die Schüler/innen für das Diktat ihre Erstsprache benutzen sollten. Die Schüler/innen mussten also nicht nur zeichnen, sondern sich auch auf die Erzählung konzentrieren und den Inhalt erraten. Danach wurde verglichen, was die einzelnen Schüler/innen gezeichnet haben und was wirklich erzählt worden war. Teilweise konnten die Schüler/innen dank einiger Wörter, die sie verstanden, die Geschichte nachvollziehen, teilweise kamen sehr skurrile Ergebnisse heraus. Den Schüler/innen hat diese Übung sehr viel Spaß gemacht. Erzählt wurde auf Englisch, Türkisch, Arabisch und Chinesisch. Für uns war es faszinierend zu sehen, mit welcher Begeisterung die Schüler/innen mit anderer Erstsprache Geschichten erfunden und erzählt haben.

Als weitere Übung war noch die Verbalisieren und Visualisieren von Redewendungen in verschiedenen Sprachen geplant, das ging sich jedoch leider zeitlich nicht mehr aus, da wir anstatt zwei Stunden nur eine Stunde zur Verfügung hatten. Die Schüler/innen sollten zuerst Redewendungen des eigenen Landes suchen und aufschreiben. Hier bietet sich auch die Arbeit mit dem Internet sehr gut an. Danach sollten die Schüler/innen im Plenum die Redewendung in ihrer Erstsprache und mit pantomimischer Untermalung präsentieren. Die anderen Schüler/innen sollten raten, was die jeweilige Redewendung bedeutet. Die Redewendungen könnten auch aufgenommen werden, in der Erstsprache und auf Deutsch. Danach wäre es auch interessant, Redewendungen der verschiedenen Länder miteinander zu vergleichen. Interessante Fragestellungen in diesem Kontext wären zum Beispiel: Welche Redewendungen gibt es in mehreren Ländern/Sprachen? Was ist ähnlich, was ist ganz anders?

Zum Abschluss könnten die Redewendungen noch bildhaft ausgedrückt (Visualisieren von Redewendungen) werden. Dieses Projekt wird voraussichtlich im April in einer 2. Klasse ausprobiert!

Berufsorientierung in der 4a mit voXmi

17. April 2013

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Am 11.02.2013 besuchten wir die 4a während der Geographie Stunde. Die Klasse hatte das Thema Berufsorientierung und dazu haben wir uns einige Übungen in Bezug auf die Mehrsprachigkeit ausgedacht.

Nachdem die 4a das Projekt voXmi bereits kannte, haben wir die Stunde gleich mit einer Vorstellungsrunde begonnen, wobei die SchüleInnenr ihre „Herzsprache“ benutzt haben. Außer ihrem Namen haben sie ihren Wunschberuf in der „Herzsprache“ verraten – zum Beispiel „Je m’appelle Lisa et je voudrais devenir enseignante“.Robertnek hívnak. Pingpong edzö szeretnék lenni.“

Danach starteten wir die Laptops und wir stiegen in Moodle ein. Die SchülerInnen suchten ihren Arbeitsauftrag und begannen die Recherchearbeit zu zweit. Sie waren sehr begeistert und motiviert. Die fertigen Arbeitsblätter wurden teilweise auf die Moodle-Plattform hochgeladen.

Es war eine tolle Stunde mit der 4aJ

Ein Teil des Arbeitsauftrages: (more…)

London – Sehenswürdigkeiten in der 2a

24. März 2013

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Am 21.02.2013 führten wir ein kleines voXmi –Projekt in der 2a während der Englisch Stunde durch.
Das Thema war  Sehenswürdigkeiten in London.

Unsere Aufwärmübung war ein Brainstorming an der Tafel, wo die SchülerInnen die Londoner Sehenswürdigkeiten aufschrieben. Die Klasse war sehr fleißig.
Danach nahmen die Schüler/innen im Zweierteam einen Laptop und stiegen in die Moodle-Plattform ein. Dort fanden sie ihren Arbeitsauftrag.

„Recherchiere im Internet! Benenne die Londoner Sehenswürdigkeiten in deiner „Herzsprache“!

Folgende Seiten könnten dir helfen:

www.wikipedia.com

http://london.sehenswuerdigkeiten-online.de/

zB: Tower Bridge: Tower híd – Ungarisch
Westminster Abbey: westminsteri apátság – Ungarisch“

Die Klasse arbeitete sehr fleißig. Sie benutzen folgende „Herzsprachen“: Spanisch, Türkisch, Weißrussisch, Kroatisch, Tschechisch und DeutschJ

voXmi am Bundes-Blindeninsitut Wien – kulinarischer Zugang zur Mehrsprachigkeit mit Hörproben

10. März 2013

Voxmi_Rezeptschneiden

Vor ca. einem halben Jahr hat uns Erika Hummer von voXmi erzählt. Die Funken ihrer Begeisterung sind auf uns übergesprungen und somit sind wir mittendrin interkulturelles Lernen an unserer Schule zu implementieren.

Bis dato wussten wir, dass viele Schülerinnen und Schüler mit anderen Erstsprachen als Deutsch an unserer Schule sind, jedoch wurde dies in den letzten Jahren nicht wirklich evaluiert. Die Schülerinnen und Schüler der Polytechnischen Schule als Hauptträger des Projektes „Voneinander und miteinander Sprachen lernen und erleben“ erhoben in einem ersten Schritt mittels Fragebogen die Erstsprachen unserer Jugendlichen.

Wir stellten fest, dass es bei unseren 65 befragten Schülerinnen und Schülern 11 verschiedene Erstsprachen gibt – ein überraschendes Ergebnis, da wir nicht mit so vielen verschiedenen Sprachen gerechnet haben. 40% unserer Jugendlichen haben eine andere Erstsprache als Deutsch. Stark vertreten ist die türkische Sprache, gefolgt von serbisch und bosnisch.

Diagramm_Mehrsprachigkeit

Da Sprache natürlich eng mit Essen verknüpft ist, haben sich die Schülerinnen und Schüler der PTS entschlossen, einfache Landesgerichte in ihrer Muttersprache zu recherchieren – eine gewisse Herausforderung vor allem für die männlichen Schüler, die sich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie mit einem Rezept in ihrer Muttersprache auseinandergesetzt hatten. Alle haben ein tolles Rezept gefunden, dieses aufgenommen und in der Folge mit dem Programm Audacity geschnitten.

Hier ein paar Hörgenüsse, für alle die der tschechischen, serbischen und kroatischen Sprache mächtig sind und Lust am Kochen haben.

Šopska salata

Vdolky

Kren Pita

Unser kulinarisches Sprachenprojekt endet natürlich nicht hier, die Schülerinnen und Schüler werden in den nächsten Wochen die Kochlöffel schwingen und ihre Rezepte nachkochen. Wie es ihnen dabei gehen wird, erfahren Sie in Kürze.

Interkulturelles Lernen

26. Januar 2013

tuarek
Geographie: 1. Klasse. 1. Stunde am Dienstag mit Professor Fichtinger in der Erlgasse
Eine multilinquale Klasse, Österreicher mit vielen „Extras“
Sprachkompetenzen in Deutsch, Arabisch, Polnisch, Serbisch, Kroatisch, Türkisch, Chinesisch, Englisch…
Thema aus dem Lehrplan: die Wüste

Die Erlgasse ist eine voXmi Schule. Ich unterrichte in einer unverbindlichen Übung das Fach „voXm“, das heißt VOneinander und MIteinander Sprachen lernen, sämtliche Sprachkompetenzen unsere Schüler/innen besonders zu pflegen, interkulturelles Lernen zu erleben und die digitalen Medien zur Unterstützung zu nutzen.
voXmi sollte aber in der ganzen Schulen das Unterrichtsprinzip „Interkulturelles Lernen“ beleben.  Unsere Frau Direktor unterstützt meine Idee, Kolleg/innen Teamtachingstunden mit interkulturellem Schwerpunkt anzubieten. Jede Schulstufe, jedes Fach und jeder Inhalt (aus dem Lehrplan) sind geeignet, interkulturelles Lernen einzubinden. Meine Erfahrungen stelle ich den Kolleg/innen gerne zur Verfügung und unterstütze sie während einer gemeinsamen Stunde.

Die Geographiestunde ist folgendermaßen abgelaufen:

In einem Brainstorming erinnerten sich die Schüler/innen an den Film über die Wüste, den sie in der vorhergehenden Stunde gesehen hatten. Begriffe, die ihnen dazu eingefallen sind,  wurden auf Zetteln notiert, diese dann „geclustert“. Schon hatten wir ein Sammlung von Schlüsselwörtern zum Thema Wüste. Es galt nun, mit dem Schlüsselwort einen Satz zu bilden, und den meiner Großmutter, meinem Opa, meiner Tante zu sagen. In der Sprache, die sie/ er versteht. Aus dieser kurzen Aktivität ergaben sich spannende Diskussionen:

  • Gemeinsamkeiten der Sprachen, wie werden sie geschrieben, was finden wir in anderen, uns bekannten Sprachen wieder, wie unterschiedlich sind die Laute…
  • Manchmal wissen wir nicht, wie ein bestimmtes  Wort in der Sprache, die wir zu Hause auch sprechen, heißt; manchmal fehlt uns das deutsche Wort
  • Wir haben hier an der Schule eine gemeinsame Sprache, und manchmal nutzen wir komplizierte Worte, aber eigentlich wissen wir (auch wenn wir Deutsch als Erstsprache gelernt haben) nicht genau, was sie bedeuten – wer kann uns da helfen (auch das iPad, das am Tisch liegt) ?
  • Gerade zu diesem Thema (Wüste) gibt es Kinder, die aus eigener Erfahrung oder aus Erzählungen der Eltern sehr viel zu berichten wissen..
  • Vielfalt  unserer Sprachen und kuluturellen Hintergründe ist ein Schatz, den wir in unseren Stunden mit Neugier und Respekt nutzen

Wir haben viel voneinander gelernt und eine lebendige, bunte – und wieder einmal viel zu kurze – Stunde erlebt.

Apropos bunt? Die Farbe „indigo“ hat uns besonders gefallen: Prof. Fichtinger hat zwei Schüler/innen einen echten, indigoblauen Tuarek-Turban aufgesetzt.

Feste feiern an der Stubenbastei

21. Januar 2013

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Es gibt Neues auf unserem Blog!
http://voxmistubenbastei.blogspot.co.at/

Nach dem Weg fragen

16. Januar 2013

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In unserer Kompetenzstunde in der 2. Klasse NMS (15 SchülerInnen, davon 4 mit deutscher Muttersprache) beschäftigten wir uns mit diesem Thema, da es im Englischunterricht gerade aktuell ist.

Zum Einstieg begannen wir mit einem PC und Beamer mit dieser Seite >>  🙂

Lustig fanden meine SchülerInnen das deutsche Deutsch. Eine Schülerin saß am PC, gemeinsam fanden wir die richtigen Antworten vom Lückentext. Danach hörten wir uns die Beschreibung mit dem Stadtplan an. Aus 4 verschiedenen Lösungsvorschlägen fanden wir beim 2. Versuch den richtigen.

Danach begannen wir mit der Partnerarbeit. Ich fand für den Englischunterricht dieses tolle PDF-Dokument.

Mein tschetschenisches, türkisches, rumänisches und „serbo-bosnisches“ Team erhielten die Seiten 25 und 26: 2 Stadtpläne, wobei bei einem der Weg eingezeichnet war, der dem Partner / der Partnerin in der Muttersprache anzusagen war und eingezeichnet werden musste.

Die anderen Teams bekamen die Seite 22 aus dem Dokument: Hier gab es Hilfestellungen zu einem Dialog, um den Weg zum Zoo zu finden. (Bedanke dich. Bestätige die Wiederholung. Wünsche einen schönen Tag.).

Vor der Klasse sprachen die SchülerInnen die Dialoge und Wegbeschreibungen. Auf einen muttersprachlichen Dialog folgte ein deutscher. Für die guten Leistungen gab es viel Applaus.

Zum Abschluss schauten wir uns noch das 5-minütige Video an, das sofort als französisch erkannt wurde und für einen gelungenen Abschluss sorgte.

Michaela Frieß, NMS Dr. Renner Graz

Quartett der Sprachen

7. November 2012

In Veras UVÜ (2.-4.Klassen VS) wurde heuer gleich zu Beginn ein Wunsch der Kinder in die Realität umgesetzt: ein selbstgestaltetes Sprachen-Quartett. Die Begriffe wurden zuallererst definiert, dabei war es wichtig, dass sie aus der Welt der Kinder kommen und von den voXmi-KK selbst in ihre Erstsprache übersetzt werden konnten. Nach dieser Hürde begannen alle voller Eifer ihre Spielkarten grafisch zu bearbeiten. Endprodukt ist ein sehr beliebtes Lernspiel für die FA-Phasen für alle spracheninteressierten Kinder.

Bewegung und Sport

24. Juni 2012

Nachdem wir mit der Klasse bereits im Jänner ein interessantes voXmi-Projekt im Unterricht „Bewegung und Sport“ durchgeführt hatten, bekamen wir im März erneut die Möglichkeit, Bewegung mit Sprache in dieser Klasse zu verbinden. Die heterogene Gruppe bietet sich einerseits sehr gut für voXmi-Projekte an, andererseits sind die Mädchen der zwei zweiten Klassen sehr sprachinteressiert und motiviert und haben keinerlei Hemmungen, ihre Erstsprache im Unterricht zu nutzen.

Zum Einstieg wählten wir das Spiel „Wasser, Feuer und Erde“ auf verschiedenen Sprachen. Kurz zur Erklärung: Bei Feuer müssen die SchülerInnen auf die Sprossenwände klettern, bei Wasser auf zwei im Turnsaal verteilte Turnmatten springen und bei Erde müssen sie sich auf den Boden legen. Wir wollten dieses Spiel in verschiedenen Sprachen spielen, um die SchülerInnen aktiv in den Unterricht zu integrieren und ihren verschiedenen Erstsprachen die Wertschätzung zu vermitteln, die sie verdienen.

Kollegin Mühl startete das Spiel auf Ungarisch, danach wurde abgestimmt, welche Sprachen folgen würden. Die SchülerInnen waren sehr begierig darauf, die Kommandos in ihrer Erstsprache zu geben. Leider konnten wir nicht alle Sprachen nehmen, hatten wir doch ein dichtes Programm vorbereitet. Eine Schülerin gab die Anweisungen auf Spanisch, eine andere auf ???

Wichtig war es, die drei Wörter in der jeweiligen Sprache einige Mal laut vorzusprechen und zu wiederholen, bevor mit dem Spiel gestartet wurde. Durch die vielen Wiederholungen blieben die Wörter jedoch sehr gut im Gedächtnis haften und die SchülerInnen, die Kommandos gaben, kamen einmal in den Genuss, „Lehrer“ zu spielen.

Nach ca. 20 Minuten stoppten wir das Spiel und gingen zur nächsten Aufgabe über. Die SchülerInnen mussten sich in zwei Gruppen aufteilen und zwei völlig idente Hindernisläufe aufbauen. Dazwischen bauten wir jeweils zwei Sprachenstationen auf. Bei der ersten hatten wir ein Arbeitsblatt mit „Guten Tag“ auf 20 verschiedenen Sprachen vorbereitet. Jede Schülerin musste nun ein Wort mit der richtigen Sprache verbinden, beispielsweise „Bonjour“ mit Französisch. Bei der zweiten Station lagen 20 verschiedene Kärtchen  mit dem Wort „Apfel“ auf verschiedenen Sprachen. Daneben lagen 20 Kärtchen mit den jeweiligen Sprachen.  Auch hier mussten die Schülerinnen Wörter zu Sprachen zuordnen. Die zwei Kärtchen mit Wort und Sprache musste jede ins Ziel mitnehmen. Am Schluss gab es drei Punkte zu erreichen: 1 Punkt für die schnellste Zeit, ein Punkt für die erste Station und ein Punkt für die zweite Station (bei gleich vielen richtigen Antworten bekamen beide Gruppen einen Punkt). Kollegin Pirngrupper, die Sportleherin, hatte selten eine so leise Turnstunde erlebt, waren die SchülerInnen doch so auf Hindernislauf und Sprachenzuordnen konzentriert, dass sie dabei ganz auf das „Lärmen“ vergaßen.  Am Wichtigsten war jedoch, dass die SchülerInnen riesigen Spaß am Projekt hatten und die Zeit wie im Fluge verging. Dieses Projekt zeigt, wie gut sich voXmi im Sportunterricht integrieren lässt!!