Herzlich Willkommen!

10. Juni 2009 by

Willkommen im voXmi Blog. Er dient zur Dokumentation unserer Arbeit im Projekt des bm:ukk, ein Projekt zur aktiven Förderung der Mehrsprachigkeit.

Wir veröffentlichen hier, als Anregung für alle Lehrer/innen die mit ihrer Klasse einmal zum Thema – vielleicht in einer Supplierstunde – arbeiten möchten „Stimmungsbilder“.  Kurze Beschreibungen von Unterrichtsstunden, wo „vielsprachig“ und „multikulturell“ gearbeitet wurde.

Mehr zum voXmi Projekt: http://voxmi.at

voXmi bei der eLSA-Sommertagung am Schulschiff in Wien (31.08.-02.09.)

1. September 2015 by

voXmi startet das Schuljahr mit einem Netzwerktreffen der besonderen Art: voXmi-Lehrer/innen aus Wien und der Steiermark treffen sich auf dem Schulschiff und tauchen ein in die eLSA-Community. Einige neue voXmi-Schulen sind dabei und auch drei Studentinnen der PH Wien, die voXmi in diesem Jahr im Rahmen ihrer Bachelorarbeit beforschen wollen.

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Das Skelett

11. Dezember 2013 by

Das Skelett

In Kooperation mit den ArbeitssprachenlehrerInnen wurde im Rahmen des Biologieunterrichts der 1. Klassen das Skelett in mehreren Sprachen behandelt. Die Knochen wurden sowohl auf Deutsch wie auch auf Englisch, Türkisch und BKS  besprochen. Den Schülerinnen wurden somit die Gelegenheit geboten  ihre sprachlichen Kenntnisse anwenden zu können.  Die SchülerInnen haben dazu die mehrsprachigen  Kärtchen mit Hilfe des Computers gestaltet. Ein Skelett wurde formatiert, vergrößert und ausgedruckt. Anschließend wurde von den SchülerInnen die Benennung der Knochen mit den Kärtchen vorgenommen. Das Ergebnis war ein Plakat, dass auf der voXmi Pinnwand angebracht wurde, um  es für alle SchülerInnen sichtbar zu machen.

Neues Bild

voXmi erhält das Europäische Siegel für Innovativen Sprachunterricht (ESIS)

16. November 2013 by

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Im Rahmen der Interpädagogika in Graz wurde voXmi am 14.11.2013 mit dem Europäischen Sprachinnovationssiegel (ESIS) ausgezeichnet.

Sektionschef Kurt Nekula (BMUKK) und Sektionschef Elmar Pichl (BMWF) überreichten  die ESIS-Zertifikate und das Preisgeld . Rektorin Mag.a Dr.in Elgrid Messner, Mag.a Dagmar Gilly, Mag. Franz Riegler und ich (Erika Hummer) haben im Namen des gesamten voXmi Teams den Preis übernommen und sind stolz auf diese Auszeichnung.

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voXmi ist unter den Preisträgern, weil – wie leicht auf dieser, unserer Homepage ersichtlich –  innovativer Sprachunterricht und die Beschäftigung mit allen an unseren Schulen gesprochenen Sprachen mit Unterstützung der digitalen Medien ein Schwerpunkt des Projektes ist.

Der ESIS-Wettbewerb ist von der EU ins Leben gerufen worden und zeichnet Organisationen aus, die innovative und beispielgebende Projekte im Bereich des Lehrens und Lernens von Sprachen durchführen. In Österreich wird der ESIS-Wettbewerb vom Österreichischen Sprachen-Kompetenz-Zentrum im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur und der EU-Nationalagentur “Lebenslanges Lernen” in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung durchgeführt. Der Themenschwerpunkt 2013 war “Sprachenlernen 2.0 – IT und Soziale Medien im Sprachenunterricht”.

 

ABC-Books

25. Juni 2013 by

voXmi-Projekt in KPG (Konstruktiv produktives Gestalten)

 Im KPG-Unterricht wurden ein voXmi-Projekt zum Thema Buchbinden und Illustration über mehrere Wochen durchgeführt. Zuerst bekam jeder Schüler, jede Schülerin die Aufgabe, ein kleines Buch zu binden (Fadenbindung). Danach wählte jeder eine Sprache aus (im Idealfall die eigene Erstsprache). Aufgabe war es, ein Alphabet-Buch in dieser Sprache zu gestalten, sprich zu jedem Buchstaben im jeweiligen Alphabet sollte ein Wort ausgewählt bzw. im Internet gesucht werden und dazu sollte eine ganze  Seite künstlerisch gestaltet werden (Zeichnung oder Collage). Ein Augenmerk wurde auch auf die passende Schrift (Lehrplanbezug Typographie) gelegt. Zu folgenden Sprachen wurden Bücher gestaltet: Serbisch, Kroatisch, Türkisch, Spanisch, Italienisch, Griechisch und Ungarisch.

Die Schüler/innen waren mit großem Eifer bei der Sache und die Resultate können sich sehen lassen!

Wir sind eine sprachenfreundliche Schule – Rückblick über unser Sprachenprojekt

9. Juni 2013 by

Rezepte

Die Schülerinnen und Schüler des BBI haben die Kochlöffel geschwungen, ihre Rezepte nachgekocht und jede Menge Spaß gehabt.
Die kulinarische Reise fand mit den Tagen der Offenen Tür am 15. und 16. Mai ihren Höhepunkt; es gab heuer internationale „Schmankerl“ zu verkosten, die teilweise von den Schülerinnen und Schülern der PTS zubereitet worden waren.
Des Weiteren gab es auch 2 Informationstafeln, die einerseits die Sprachenvielfalt an unserer Schule sowie einzelne Kochschritte beim Zubereiten der Speisen zeigten.
Unser Sprachenprojekt hat nicht nur bewirkt, dass sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit ihrer eigenen Erstsprache auseinandersetzten, sondern sich auch der Sprachen- und Kulturenvielfalt an der Schule bewusster wurden.

Zum Abschluss möchte ich noch die Projekteilnehmer über das Projekt und ihre Erfahrungen zu Wort kommen lassen:
„Das Positive an dem Projekt war, dass wir als Gruppe zusammen arbeiten konnten und unsere Erfahrungen machen durften. Wie lernten an einer Sache intensiv zu arbeiten. Das Highlight waren die Tage der offenen Tür, weil wir unsere Projekte nicht nur am Papier stehen hatten, sondern auch zum Probieren verteilen durften. Mir hat es großen Spaß gemacht, die Rezepte zusammenzustellen und sie dann aufzunehmen und schlussendlich zu schneiden. Die Gruppenarbeit ist gelungen. Wir wollten den Menschen vermitteln, dass jede Sprache etwas ganz Besonderes ist und es vollkommen egal ist, welche Muttersprache man spricht.“

„In unserer Klasse spricht Janine Serbisch, Martin Kroatisch und Can Türkisch. Sie können aber alle Deutsch sprechen. An den Tagen der Offenen Tür gab es einen typisch kroatischen Kuchen, serbische Bohnensuppe und türkische Pizzen, eigentlich Lamacun genannt.“

„Das Projekt war sehr interessant, manchmal auch anstrengend und es hat viel Spaß gemacht. Mir hat es gefallen die Audioaufnahmen zu schneiden, Speisen aus verschiedenen Ländern kennen zu lernen und an den Tagen der Offenen Tür am Buffet mitzuhelfen. Ich habe durch das Projekt sehr viel dazugelernt und viel erfahren.“

„Am besten haben mir das Recherchieren der Rezepte, das Zusammenschneiden der Aufnahmen, das Kochen der Gerichte sowie das Kennenlernen verschiedener Speisen aus anderen Ländern gefallen.“

Die Entstehung der Sprachen

30. Mai 2013 by

Eine Erfolgsgeschichte – wie sie leider viel zu selten passiert!

21. Mai 2013 by

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Im Juni 2011 hat S. ihren Bachelor abgeschlossen, vor einem Monat haben wir auf ihren Magister  in Slavistik angestoßen. Derzeit schreibt S. an ihrer Masterarbeit in Transkultureller Kommunikation an der Uni Wien (Englisch, BKS), lernt nebenbei noch Türkisch…
Wir sind stolz auf sie!

Artikel aus der Zeitschrift: Romano Centro, Juni 2011

Englisch: Vom Feind zum Freund, zum zukünftigen Beruf
Der schulische Werdegang eines Lernhilfekindes

Als Janeta (Name von der Redaktion geändert) vor 12 Jahren in die Hauptschule kam, hatte sie massive Probleme in Englisch und Mathematik. Ein Freund der Familie machte sie auf das Lernhilfeangebot von Romano Centro aufmerksam. In der Zwischenzeit hat Janeta maturiert, studiert Transkulturelle Kommunikation und Slawistik, gibt selbst Nachhilfe und arbeitet nebenbei auch noch in einem Museum.

Knapp vor Redaktionsschluss hat sie das Bachelorstudium der Transkulturellen Kommunikation abgeschlossen.

Mehr ab Seite  12 : Romano Centro Artikel-4

Englischsprachige Kühe muhen anders als Kühe in Italien ;)

4. Mai 2013 by

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Im Musikunterricht in der ersten Klasse steht in der kommenden Woche der „Karneval der Tiere“ von Saint-Saens am Programm. Am Donnerstag fand eine voXmi-Musikstunde statt, die  die Schüler/innen auf dieses Thema neugierig machen sollte, aber auch zeigen sollte, wie sprachsensibler Unterricht und interkulturelles Lernen in allen Fächern Raum finden kann.

Ich beschreibe hier einfach den Stundenablauf. Das Thema war: Auch Tiere sprechen mehrere Sprachen- englischsprachige Kühe muhen anders als Kühe in Italien.

1. Hörbeispiel:  Pulcino Pio  (In den Liedern in unterschiedlichen Sprachen piepsen die Küken, Schnattern die Gänse, muhen die Kühe…. auch unterschiedlich… warum???)

2. Auch wir sagen oft dasselbe, es klingt unterschiedlich… warum? Hat das vielleicht mit den Sprachen zu tun, die wir sonst noch sprechen? (Die Kinder erzählen stolz, welche Sprachen sie außer Deutsch noch können.)

3. (Tier)Laut, Klang, Geräusch, Lärm, Ton… was bedeutet das. Kennen wir dies Ausdrücke auch in anderen Sprachen und wenn uns nicht ganz klar ist, was das wirklich bedeutet, was diese fürs Verstehen des Faches Musik so wichtigen Wörter wirklich heißen, wen fragen wir? Vielleicht den Google Übersetzer? Den Deutsch Lehrer? NEIN… den Musiklehrer. Wir fragen und diskutieren so lange, bis wir alle wissen, was dies Worte bedeuten und finden sie vielleicht auch in unserer Erstsprache…

4. Ich zeigen den Kindern die Website mit den Tierlauten, wir hören uns verschiedene an und diskutieren, warum Nationalfahnen und Sprachen nicht wirklich zusammenpassen.

5. Arbeitsblatt aus der ösz KSE Sprachenpraxisrehe, Nr. 3.9 , Seite 69 : In Dreiergruppen wird diskutiert und notiert: Was was fällt Euch auf.

6. Spiel: die Kärtchen mit mehrsprachigen Tierlauten (siehe oben, Arbeitsblatt S. 68)  für Kühe, Schweine und Hähne werden ausgeteilt und die Kinder gackern, muhen und grunzen in vielen Sprachen, gehen in der Klasse herum und suchen Ihresgleichen.

7. Und zum Abschluss mache ich die Kinder darauf aufmerksam, dass auch mit Instrumenten Tierlaute nachgemacht werden und mache sie auf die  nächste Stunde neugierig, mit einem kurzen Youtube zum Königlichen Marsch der Löwen.

Und die Glocke läutet und die Schüler der 1B brüllen wie die kleinen Löwen… (nach ausdrücklicher Aufforderung!)

War eine heitere Stunde für uns alle!

Interkulturalität und Mehrsprachikgeit (IKM) in der schulischen Praxis, Graz 2013

23. April 2013 by

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Vom 18.-20. April fand  – diesmal an der Pädagogischen Hochschule Steiermark, Graz – zum siebenten Mal das IKM Bundessminar statt. Etwa 100 Kollge/innen aus allen Bundesländern und Schultypen nahmen an  Vorträgen und Workshops teil und tauschten sich rege aus.
Etwa 20 Teilnehmer/innen kamen aus unserem  österreichweiten voXmi Netzwerk. Wie bei jeder ähnlichen Veranstaltung treffen sich vor und nach der Tagung die voXmi Lehrer/innen aus der Steiermark und Wien jeweils für einen Halbtag zum Gedankenaustausch und zu Planung und  Fortbildung zu voXmi -spezifischen Themen.
Auch in unserem Team begegnen sich Lehrer/innen aller Schultypen (VS, NMS, HS, AHS, Muttersprachenlehrer/innen)  auf Augenhöhe und arbeiten und lernen voneinander und miteinander.
Und wie jedes Mal  gab es auch diesmal einen Einblick in eine neue Sprache. Jaqueline Eddaoudi führte uns in die Geheimnisse des Arabischen ein.
Unsere voXmi Schwerpunktthemen sind derzeit unsere neue Homepage und ein Curriculum für voXmi- Lehrer/innen. Danke an alle Teilnehmenden für die konstruktive Zusammenarbeit.
Ein großes Dankeschön an  die Kolleginnen Ursula Mauric und Katharina Lanzmaier-Ugri, die Martina Huber-Kriegler und mich in Wien und Graz regional unterstützen.
Und Danke an Dagmar Gilly vom Bundeszentrum Interkulturalität, Migration und Mehrsprachigkeit an der PH Steiermark, die voXmi bei dieser Tagung einen so prominenten Platz eingeräumt hat.

 

Ein Zeichendiktat der anderen Art

17. April 2013 by

morgenstund

In einer Supplierstunde kam uns die Idee, ein Zeichendiktat in verschiedenen Sprachen durchzuführen.  Die Gruppe bestand aus Schüler/innen, die aus drei verschiedenen Klassen zusammengewürfelt waren und sich nicht besonders gut kannten. Es erschien uns auch eine gute Übung, um sich besser kennen zu lernen und sich selbst für anderen präsentieren zu lernen.

Ein Schüler, eine Schülerin sollte den anderen eine Geschichte oder eine Beschreibung einer Landschaft, Situation etc. erzählen, wobei diese das Gehörte zeichnerisch darstellen sollten. Die Schwierigkeit bestand darin, dass die Schüler/innen für das Diktat ihre Erstsprache benutzen sollten. Die Schüler/innen mussten also nicht nur zeichnen, sondern sich auch auf die Erzählung konzentrieren und den Inhalt erraten. Danach wurde verglichen, was die einzelnen Schüler/innen gezeichnet haben und was wirklich erzählt worden war. Teilweise konnten die Schüler/innen dank einiger Wörter, die sie verstanden, die Geschichte nachvollziehen, teilweise kamen sehr skurrile Ergebnisse heraus. Den Schüler/innen hat diese Übung sehr viel Spaß gemacht. Erzählt wurde auf Englisch, Türkisch, Arabisch und Chinesisch. Für uns war es faszinierend zu sehen, mit welcher Begeisterung die Schüler/innen mit anderer Erstsprache Geschichten erfunden und erzählt haben.

Als weitere Übung war noch die Verbalisieren und Visualisieren von Redewendungen in verschiedenen Sprachen geplant, das ging sich jedoch leider zeitlich nicht mehr aus, da wir anstatt zwei Stunden nur eine Stunde zur Verfügung hatten. Die Schüler/innen sollten zuerst Redewendungen des eigenen Landes suchen und aufschreiben. Hier bietet sich auch die Arbeit mit dem Internet sehr gut an. Danach sollten die Schüler/innen im Plenum die Redewendung in ihrer Erstsprache und mit pantomimischer Untermalung präsentieren. Die anderen Schüler/innen sollten raten, was die jeweilige Redewendung bedeutet. Die Redewendungen könnten auch aufgenommen werden, in der Erstsprache und auf Deutsch. Danach wäre es auch interessant, Redewendungen der verschiedenen Länder miteinander zu vergleichen. Interessante Fragestellungen in diesem Kontext wären zum Beispiel: Welche Redewendungen gibt es in mehreren Ländern/Sprachen? Was ist ähnlich, was ist ganz anders?

Zum Abschluss könnten die Redewendungen noch bildhaft ausgedrückt (Visualisieren von Redewendungen) werden. Dieses Projekt wird voraussichtlich im April in einer 2. Klasse ausprobiert!